Gesamtansicht Pumpwerk Alte Emscher

Pumpwerk Alte Emscher mit Dreiecksgiebelvorbau als Eingang

Pumpwerk Alte Emscher

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Alsumer Str. 4, 47166 Duisburg

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt

1914

- keine Angabe -

Ernst Mautner
(Ingenieur)
Architekt Alfred Fischer
(Architekt)

Emschergenossenschaft

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Objekte gesamt: 2010

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Pumpwerk Alte Emscher

Das Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg, das am Tiefpunkt des Senkungstrichters im Einzugsgebiet der Alten Emscher 1914 errichtet wurde, arbeitet noch heute und ist das älteste Pumpwerk der Emschergenossenschaft.
Das Baudenkmal nach einem Entwurf des Architekten Alfred Fischer gehört mit seinem imposanten Kuppeldach von 41 Metern Durchmesser - seinerzeit nach der Breslauer Jahrhunderthalle die größte freigespannte Betonkuppel in Deutschland - zu den interessantesten Gebäuden seiner Epoche.
Der kreisförmige Grundriss ist durch den besonderen Sicherheitsstandard der Anlage begründet: Auch im schlimmsten Fall, den die Ingenieure bei ihrer Planung zugrunde legten - dem Bruch der Rheindeiche - sollte das Pumpwerk in der Lage sein, das Wasser weiter aus dem Senkungstief zu fördern. Die Kreisform bot statisch die günstigste Voraussetzung, dem Wasserdruck standzuhalten. Die große Höhe von 24,5 Meter war notwendig, da die großen Dieselpumpen viel Abwärme produzierten.
Die Fassade des Pumpwerks Alte Emscher ist funktional gegliedert: Über der Sockelzone markiert ein umlaufendes Gesims die Hochwassermarke; die oberhalb ansetzenden Fenster sind auf die innenliegende umlaufende Kranbahn abgestimmt. Eine Stahlbetonkuppel überspannt den Hallenbau. Die Bogenfenster der Dachlaterne geben dem Gebäudeinnern zusätzliches Licht. Der Eingangsbereich wird durch einen klassizistisch anmutenden Dreiecksgiebel betont.
Das Pumpwerk Alte Emscher markiert zugleich den tiefsten Punkt im Bereich des Duisburger Nordens und damit im Abwassersystem. Mit Hilfe von acht Pumpen wird das gesammelte Bodenwasser aus einer Fläche von 3300 ha und das gereinigte Wasser der Emscher in den 5 Meter höher gelegenen Hauptsammler gefördert, der bei Alsum in den Rhein mündet. Seit 1914 fördert das Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg Tag für Tag, Nacht für Nacht das Wasser der Alten Emscher über eine Druckrohrleitung zum Rhein. Es wird arbeiten müssen, solange Menschen im Emschergebiet leben.

Das Pumpwerk Alte Emscher in Duisburg wurde 2013 als erstes Bauwerk in Nordrhein-Westfalen als „Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland“ ausgezeichnet.

Auszeichnungen:
Historisches Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst in Deutschland (Bundesingenieurkammer) 2013

Autor: Route der Industriekultur / Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Andreas Stevens schrieb am 16.02.2017 um 22:05
Tja leider ist es fast gar nicht möglich dieses Objekt der Begierde zu fotografieren. Mein Freund und ich sind Hobbyfotografen und würden mal ganz in Ruhe diese Architektur durch unsere Objektive bestaunen, bleibt wohl ein Traum. Mit freundlichen Grüßen Andreas Stevens

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