Neubau CHIO Brücke in Aachen

Unterseite der CHIO Brücke

Bushaltestelle unter der Brücke

Rampe der Fußängerbrücke mit Aachener Stadion im Hintergrund

65 m hoher Pylon der CHIO-Brücke

Neubau CHIO Brücke in Aachen

Krefelder Straße, 52070 Aachen

2012

Gegenwart

Hegger + Partner Ingenieure
(Tragwerksplanung)
H. Berg + Partner GmbH
(Generalplanung)
Hahn Helten + Ass. Architekten
(Planungskonzept)

Stadt Aachen

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Objekte gesamt: 2010

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Neubau CHIO Brücke in Aachen

Das Architekturbüro Hahn Helten + Assoziierte errichtete 2012 eine neue Fußgängerbrücke an der Krefelder Straße in Aachen. Diese war im Zuge des mit einer deutlich erhöhten Besucherzahl verbundenen Sicherheitskonzeptes nach der Erstellung des Sportparks Soers (mit den neuen Wettkampfstätten für Alemannia Aachen und den Aachen-Laurensberger Rennverein) erforderlich geworden. Darüber hinaus verbindet die Brücke im Verlauf eines Radweges die Stadt mit dem Naherholungsgebiet in der Soers.
In einem s-förmigen Schwung überspannt die Brücke an dieser Stelle die sechsspurige Krefelder Straße. Auf der Stadionseite weitet sich die Rampe auf und führt den Besucher in Richtung der Arenen.
Um die gewünschte Leichtigkeit der Stahlbetonbrücke mit ihrer Profilhöhe von 1,12 Metern und der ungewöhnlichen Breite von 7 Metern zu ermöglichen, wurden zwei Tragprinzipien überlagert und damit das Brücken-Profil flügelartig zu den Rändern verjüngt: Ein in der Längsrichtung vorgespannter Balken ist von einem Pylon abgehängt und in der Querrichtung asymmetrisch als Kragprofil ausgebildet. Über neun schlanke Stahlseile ist die Brücke von einem 65 Meter hohen Stahlpylon abgehängt, der sich in seinem Querschnitt von 2 Metern am Fuß bis zu seiner Spitze hin, vergleichbar mit einer Nadel, verjüngt.
In den letzten Jahren hat sich die Krefelder Straße zum meistfrequentierten Stadteingang Aachens entwickelt. Die neue Brücke bietet deshalb auch die Chance, ein zeichenhaftes Symbol für diesen Stadteingang und die Stadt Aachen zu werden: Weithin sichtbar markiert sie den nördlichen Stadteingang und erinnert in ihrer Erscheinung zeichenhaft an die Geschichte Aachens als Nadelmetropole und grüßt gleichsam mit dem bekannten "Klenkes" – dem Aachener Gruß.

Autor: Hahn Helten + Assoziierte Architekten / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 21.08.2013

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