Maternushaus in Köln

Rückansicht von der Nord-Süd-Fahrt. Links der Maternus-Saal

Lesesaal der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek Köln im Maternushaus

Maternushaus

tagen.erzbistum-koeln.de/maternushaus/

Kardinal-Frings-Str. 1-3, 50668 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

1978-83

1950er-70er Jahre

Hans Schilling
Architekt Peter Kulka

Erzbistum Köln

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Maternushaus

Inmitten der Kölner Altstadt gelegen, dient das Maternushaus dem Erzbistum Köln als Tagungszentrum. Benannt wurde das Maternushaus nach dem Heiligen Maternus, welcher als erster Bischof von Köln gilt. Neben den Räumlichkeiten für Seminare und Konferenzen, beherbergt der Gebäudekomplex auch die Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, die Medienzentrale des Erzbistums Köln sowie Büroräume des Erzbischöflichen Generalvikariats.

Errichtet wurde das Maternushaus in den Jahren 1978 bis 1983, nach Plänen von Hans Schilling und Peter Kulka. Schilling und Kulka arbeiteten einige Jahre zusammen und führten ein Jahr nach der Fertigstellung des Maternushauses, ab 1984, die Erweiterung und Neugestaltung der Abtei Königsmünster zusammen durch. Zuvor bestand auf dem Grundstück des heutigen Maternushauses bereits das St.-Vincenz-Hospital, dessen Schwesternwohnheim sowie ein Bürogebäude erhalten und in den neuen Bau integriert wurden. Heute wird das ehemalige Schwesternwohnheim als Gästehaus genutzt, während das alte Bürogebäude als Rechenzentrum fungiert.

Das terrassenförmig gestufte Hauptgebäude erstreckt sich über drei Geschosse und empfängt den Besucher auf einem halbrund umschlossenen Vorplatz auf der Seite der Kardinal-Frings-Straße. Neben dem Haupteingang wurde die Hauskapelle platziert, welche durch einen von Jom Suzuki gestalteten japanischen Garten umschlossen wird, der auf die Partnerdiözese in Tokio verweist. Zur Tunisstraße gewandt, liegen der oktogonale und aufgrund des hohen und damit lauten Verkehrsaufkommens der Nord-Süd-Fahrt fast fensterlose Maternussaal, welcher Platz für bis zu 500 Personen bietet sowie das Gästehaus.

In der Materialwahl präsentiert sich der Baukomplex als einheitliches Ensemble aus Backstein. Die Dacheindeckung erfolgte mit roten Ziegeln und zum Teil – wie am Maternussaal – aus Blei. Im Inneren prägen Holzdecken und Böden aus Marmelstein die Gestaltung der Räume.

Auszeichnungen:
Kölner Architekturpreis 1985 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 11.02.2019

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)

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