Kurgastzentrum in Bad Salzuflen

Kurgastzentrum in Bad Salzuflen, Eingangsbereich

Blick von der Terrasse des ErlebnisGradierwerks auf das denkmalgeschützte Kurgastzentrum von Bad Salzuflen

Kurgastzentrum Bad Salzuflen

Parkstraße 20, 32105 Bad Salzuflen

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt

1980-83

Gegenwart

Architekt Günter Behnisch | Behnisch & Partner
Carlo Weber
(Entwurf, unter Büro Behnisch & Partner)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2157

Kurgastzentrum Bad Salzuflen

Zwischen 1981 und 1983 wurde in Bad Salzuflen nach Plänen von Behnisch& Partner das Kurgastzentrum errichtet. Am Südrand des Kurparks gelegen bietet das Kurgastzentrum eine bauliche Komposition aus einem Multifunktionsgebäude und einem gartenarchitektonisch gestalteten Grün- und Außenbereich. Im Jahr 1985 erhielt das Gebäude eine Auszeichnung vom Bund Deutscher Architekten (BDA) Nordrhein-Westfalen. Diese Auszeichnung begründete die Jury mit der gestalterischen Ausgeglichenheit von Außen- und Innenraum, sowie der Anpassung an das umgebende Gelände, in welches sich das Gebäude harmonisch einfügt.

Das Kurgastzentrum liegt zwischen dem historischen Stadtkern und dem Kurpark in Bad Salzuflen und schlägt somit eine städtebauliche Brücke. An der Bleichstraße steht ein dreigeschossiger Trakt, der der Verwaltung der Staatsbad Salzuflen GmbH, dem Kulturbüro und dem Fachdienst „Objekt und Stadtservice“ Raum bietet. Des Weiteren beherbergt der Trakt an der Salze Kreativräume, Lehrküchen und Vortragsräume. In der vorgelagerten Halle des Kurgastzentrums Bad Salzuflen hat das Servicezentrum für Tagestouristen, Urlauber und Kurgäste seinen Sitz. Im Erdgeschoss finden sich zudem die Tourist Information, die Theaterkasse, ein Café und eine Salzgrotte.

Architektonisch sticht vor allem die vorgelagerte Halle heraus, deren heller Beton eine großzügige Glasfront einfasst. Diese große Fensterfront vereint sich in Zusammenhang mit der sowohl außen als auch innen verwendeten feingliedrigen Dachkonstruktion aus gestielten Tellern zu einer offenen und aufgelockerten Bauform.

Die Dachkonstruktion, deren Form an filigrane ‚Pilze‘ erinnert, ist einem Gebäudeensemble Frank Lloyd Wrights nachempfunden, den Johnson Wax Headquarters aus dem Jahr 1939. Diese Konstruktion bildet das Highlight des Kurgastzentrums und prägt den gesamten Eingangsbereich, in dem auch freistehende, begrünte ‚Pilze‘ zu finden sind.

Das Kurgastzentrum Bad Salzuflen ist seit November 2011 das jüngste Baudenkmal der Stadt.

Auszeichnungen:
Architekturpreis Beton 1985 (BDZ / BDA), Lobende Erwähnung
BDA-Preis Nordrhein-Westfalen 1985 (BDA NRW), Auszeichnung

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 14.11.2016

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Kategorien:
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