Hallenhaus Halde Norddeutschland

Hallenhaus Halde Norddeutschland

Blick von der Halde auf Neukirchen

Himmelstreppe Halde Norddeutschland

Halde Norddeutschland

Dongstraße, 47506 Neukirchen-Vluyn

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2002

Gegenwart

WES + Partner

Regionalverband Ruhr
Land Nordrhein-Westfalen

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Objekte gesamt: 2010

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Halde Norddeutschland

Die 81 Hektar große und am höchsten Punkt 102 Meter hohe Halde Norddeutschland ist die ehemalige Berghalde des früheren Bergwerks Niederberg deren Schüttung im März 2001 abgeschlossen wurde. Die Halde bildet das Leitprojekt des Landschaftsparks NiederRhein. Seit 2002 ist die Halde aus der Bergaufsicht entlassen und steht jedem jederzeit offen.
In den letzten Jahren wurde die Halde auf der Grundlage eines internationalen Wettbewerbs mit Mitteln des Landes NRW und des RVR für die aktive Freizeit- und Erholungsnutzung entwickelt. Der Wettbewerbsieger, die Planergemeinschaft WES & Partner/OBSERVATORIUM, hat durch entsprechende Flächengestaltungen und bauliche Maßnahmen die Nutzung der Halde als Luftsportzentrum, Ort für Open-Air-Veranstaltungen sowie weitere Freizeitaktivitäten entwickelt. An der Westflanke sind Möglichkeiten für Drachen- und Modellsegelfliegen, Paragliding und Nordic Walking geschaffen worden.
Eine der Landmarken der Halde Norddeutschland ist die 2007 als Kunstwerk errichtete "Himmelstreppe". 359 Stufen überwinden ca. 52 Höhenmeter und führen auf kurzem Weg zur Haldenspitze. Das Kunstwerk entfaltet speziell in der Dunkelheit seine Anziehungskraft. Die im Handlauf der Treppe angebrachten LED-Leuchten weisen einen direkten Weg nach oben. Entstanden ist eine aufgeständerte, beleuchtete Stahltreppe, die auf Stützen gelagert ist und langsam in den Berg wächst. Nach dem ersten Treppenteil (vom Haldenfuß aus gesehen) wird der Nutzer über eine Steganlage durch das vorhandene Feuchtbiotop, einen Schilfgürtel, geführt.

Siehe auch: Route der Industriekultur

Autor: Route der Industriekultur/Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 01.02.2010

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

Walter J. Richtsteig schrieb am 13.06.2013 um 10:27
Weithin sichtbar ist das 2006 errichtete "Hallenhaus", eine Stahlkonstruktion in Form eines Haus-Skeletts. Es ist Symbol sowohl der hiesigen Landwirtschafts- als auch Industriearchitektur; gleichzeitig soll es den Strukturwandel markieren. Das Stahl-Skelett selbst ruht, der Akropolis in Athen ähnlich, auf einem "Sockel", welcher als klare, umlaufende bauliche Kante angelegt ist und damit eine harte Abgrenzung zum Gelände bildet. Das Gelände schließt sich mit einem Höhenunterschied von ca. 40 bis 45 cm an, so dass man den Sockel als Sitzstufe nutzten kann. Die Stahlmodule selbst sind aus HEA-Profilen (breite Doppel-T-Träger) konstruiert, die mit Pigmentfarbe (Deutsche Bundesbahn Norm) anthrazit gestrichen wurden. Das Hallenhaus hat sich aufgrund seiner exponierten Lage als einer der Anziehungspunkte der Halde herauskristallisiert: es markiert den Punkt der Halde, von dem aus man den "Überblick" hat man fühlt "sich begrüßt", wenn man sich der Region über die Autobahnen A 42 und A 57 Neukirchen-Vluyn nähert es ist die Verlängerung des Neukirchener Rings von Süd nach Norden fahrend es ist der Ort, von dem Aktivitäten für die Halde und Umgebung ausgehen, wo man sich begegnet, trifft, ins Gespräch kommt, gemeinsam feiert Vom Dachfirst des Hallenhauses aus senden drei Strahler ihr Licht in die Region, machen damit auch bei Dunkelheit aufmerksam und neugierig auf die Halde und ihre Angebote.

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