Baukunstarchiv NRW Straßenansicht

Baukunstarchiv NRW Eingangsfassade

Baukunstarchiv NRW Rückfassade

Baukunstarchiv NRW Lichthof

Blick von oben in den Lichthof

Umgang mit Blick in den Lichthof

Umgang Lichthof

Treppenaufgang mit Präsentationsflächen

Umgang mit Treppe

Verglaster Vorbau im Eingangsbereich

Treppenaufgang im Eingangsbereich

Veranstaltungsraum im Baukunstarchiv NRW

Baukunstarchiv NRW im Alten Museum am Ostwall

baukunstarchiv.nrw

Ostwall 7, 44135 Dortmund

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Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1872-75 / 1911 (Umbau) / 2018 (Umbau)

Historismus
1950er-70er Jahre
Gegenwart

Profs. Spital-Frenking + Schwarz Architekten und Stadtplaner BDA
(Umbau 2018)
Hochbauamt Dortmund
(Neubau 1956)
(kgl. )Baurat Friedrich Kullrich
(Umbau 1911)
Gustav Knoblauch
(Ursprungsbau 1872-75)

Stadt Dortmund

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Objekte gesamt: 2010

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Baukunstarchiv NRW im Alten Museum am Ostwall

Das neue Baukunstarchiv NRW wurde am 04.11.2018 im revitalisierten Alten Museum am Ostwall eröffnet und befindet sich in der östlichen Innenstadt Dortmunds.

Die Grundsubstanz des Alten Museums am Ostwall geht auf das Jahr 1872-1875 zurück. Das damalige Gebäude wurde nach Plänen des Berliner Architekten Gustav Knoblauch gebaut und ist heute in Teilen noch erhalten. Bis zum weiteren Umbau im Jahr 1911 wurde das Gebäude als Oberbergamt genutzt.

Der Architekt Friedrich Kullrich baute das Oberbergamt 1911 zu einem Museum um. Von da an wurde das Gebäude als Städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe genutzt. Aus dieser Zeit erhalten ist der integrierte Lichthof, der das Zentrum des Gebäudes bildet. Der Lichthof ist der letzte verbliebene Versammlungsraum aus der Kaiserzeit in Dortmund und ist somit nicht nur architektonisches sondern auch historisches Highlight des Alten Museums am Ostwall.

Trotz starker Kriegsschäden war das Gebäude 1945 Ausgangspunkt für die Neukonzeption als Kunstmuseum durch das Städtische Bauamt. Der Neubau des Museumsgebäudes aus den 1950er Jahren erfolgte unter Nutzung noch vorhandener Gebäudeteile und Baumaterialien unter Einbeziehung des bereits 1949 wiederhergestellten Lichthofs. Das Gebäude wurde auf zwei Geschosse reduziert und dadurch in der oberen Etage Oberlichträume geschaffen. Die Fassade wurde verklinkert und die Segmentbogenfenster aus dem Altbau beibehalten. Die damalige Museumsdirektorin Leonie Reygers beeinflusste die Gestaltung dabei maßgeblich. Die Eröffnung des Museums am Ostwall erfolgte 1958.

In den Räumlichkeiten am Ostwall wurde die Nachkriegskunst des 20. Jahrhundert ausgestellt. Nach dem Umzug der Sammlung in das neue Gebäude am Dortmunder U, sollte das Alte Museum am Ostwall nach einem Beschluss aus dem Jahr 2010 abgerissen werden. Gegen diesen Entschluss regte sich heftiger Wiederstand, der in der Entscheidung gipfelte, das Alte Museum am Ostwall zum Baukunstarchiv NRW umzubauen.

Die Baukunstarchiv NRW gGmbH wird von vier Gesellschaftern getragen: der Stiftung Deutscher Architekten, der Architektenkammer NRW, der Ingenieurkammer-Bau NRW und dem Förderverein für das Baukunstarchiv NRW. Das Gebäude wurde für seine neue Aufgabe von Spital-Frenking + Schwarz umgebaut.

Das Baukunstarchiv NRW soll Baukultur vermitteln. Die Präsentation von Plänen, Modellen, Fotografien, Zeichnungen, Akten, Handschriften, Büchern und auch über digitale Dokumentation ist neue Aufgabe des Archivs. Hierzu wird ein Schaulager eingerichtet. Im ersten Obergeschoss hat das Archiv einen Raum für Dauerausstellungen erhalten, um die gesammelten Informationen für die Öffentlichkeit bereitzustellen. Im Hauptsaal über dem Eingangsbereich wird eine Fachbibliothek eingerichtet. Friedrich Kullrichs Lichthof im Zentrum des Gebäudes verbindet alle Etagen in der Vertikalen und ist von zwei frei zugänglichen Galerien aus einsehbar und dient zudem als zentraler Veranstaltungsraum. Im Sockelgeschoss des Gebäudes werden Lagerräume sowie Räume für technische und handwerkliche Tätigkeiten rund um den Archivbetrieb eingerichtet.

Das Baukunstarchiv NRW präsentiert sich heute als zurückhaltender zweigeschossiger Klinkerbau mit Flachdach und einer gläsernen Dachkonstruktion über dem Lichthof. Über dem Eingang tritt ein bis zum Dach reichender verglaster Fassadenteil hervor, der den Eingangsbereich hervorhebt und belichtet. Im Innenraum charakterisieren weiße glatt verputzte Wände das Erscheinungsbild des Archivs.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 13.01.2020

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