Adolf Grimme Institut in Marl

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Adolf Grimme Institut Marl

Eduard-Weitsch-Weg 25, 45768 Marl

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1955 / 2004-2005

1950er-70er Jahre

Günter Marschall
(1955)
Profs. Spital-Frenking + Schwarz Architekten und Stadtplaner BDA
(Sanierung 2005)

Adolf-Grimme-Institut

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Objekte gesamt: 2010

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Adolf Grimme Institut Marl

Bei dem Projekt Adolf-Grimme-Institut handelt es sich um den Umbau und die Instandsetzung eines denkmalgeschützten Gebäudes. Das 1955 fertig gestellte Gebäude ist ein Beispiel für die Nachkriegsmoderne der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts und gleichzeitig das erste Bauwerk für Erwachsenenbildung in Deutschland.
Das Gebäude war im Laufe der Zeit seiner ursprünglichen architektonischen Qualitäten zunehmend beraubt worden. Die Blickbeziehung vom Tagesraum in den angrenzenden Park und seine Offenheit waren verbaut, der große Raum der ehemaligen Bibliothek durch zahlreiche Zwischenwände in einzelne Büroeinheiten zerteilt worden. Der ehemalige Lesesaal mit der Galerie diente auf Grund seiner katastrophalen klimatischen Bedingungen nur noch als Großraumlager.
Die räumlichen und architektonischen Qualitäten des Baus sollten bei der Sanierung wieder stärker erlebbar gemacht werden.
Das Ergebnis ist ein Haus, das sich wieder wesentlich durch seine Transparenz auszeichnet. Der Lesesaal ist von außen ungehindert einsehbar, er soll in Zukunft auch für kleinere Veranstaltungen genutzt werden können. Aus dem Foyer kann man frei in den angrenzenden Park schauen, weitere Blickbeziehungen in andere Richtungen sind ebenfalls vielfältig erfahrbar.
Die Büronutzung in dem großen ehemaligen Bibliotheksraum wird jetzt durch eingestellte, nach oben verglaste Bürokuben entsprechend dem Wunsch nach abgegrenzten Einheiten geboten. Der große Saal hat die Gestalt einer von innen holzverkleideten “Schatulle“ erhalten.
Die energetischen Probleme des Gebäudes wurden raumweise differenziert betrachtet: die filigranen, reparierten Stahl-Glas Fassaden erhielten eine sichtbar aufgesetzte Temperierung.

Auszeichnungen:
Auszeichnung guter Bauten 2006 (BDA Vest Recklinghausen Gelsenkirchen), Anerkennung
Westfälisch-Lippischer Preis für Denkmalpflege 2009 (Land NRW und Landschaftsverband Westfalen-Lippe), Auszeichnung

Autor: Prof. Spital-Frenking + Schwarz / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 12.01.2010

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Kategorien:
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