Die Marienkapelle neben Haus Visbeck

Marienkapelle Visbeck

Marienkapelle Visbeck mit oktogonalem Altbau und Anbau aus dem 19. Jh.

Dachreiter

Blick in den Anbau mit hölzerner Orgelempore

Blick von der Empore im Anbau in den Kappellenraum

Altar im Altbau der Marienkapelle Visbeck

Fenster in der Marienkapelle Visbeck

Detail Verzierung Fensterbank

Detail Altar

Deckenansicht im oktogonalen Altbau

Wappen an der Decke der Marienkapelle Visbeck

Marienkapelle Visbeck

Dernekamp 40, 48249 Dülmen

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt

1749 / 2021 (Sanierung)

Barock

Baumeister Johann Conrad Schlaun
(Kapelle 1749)
Spital-Frenking + Schwarz Architekten und Stadtplaner BDA
(Sanierung 2021)

Britta Markert-Löbbert
(Sanierung 2021)

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Marienkapelle Visbeck

Die von Johann C. Schlaun in den Jahren 1747 bis 1749 erbaute Marienkapelle liegt auf einem ehemaligen Rittergut namens Haus Visbeck südöstlich von der Stadt Dülmen im Ortsteil Kirchspiel. Früher befand sich auf dem Gut die Wasserburg Visbeck, die jedoch im 17. Jahrhundert einem Brand zum Opfer fiel. Die Existenz einer Marienkapelle, die zur Wasserburg gehörte, wird erstmalig durch eine Urkunde aus dem Jahr 1572 belegt. Hier handelte sich es jedoch um eine Holzkapelle.

Der barocke Oktogonalbau von Schlaun wurde 1889 um einen rechteckigen Anbau mit Giebel erweitert. Dieser misst 10,4 mal 5,4 Meter und schließt im Nordosten an die alte Kapelle an. Im Jahr 1952 wurden größere Renovierungsmaßnahmen an der Kapelle vorgenommen. Seitdem erfolgten weitere Reparaturen in Eigenleistung durch die Gemeinde Visbeck.

Das Gebäude ruht auf einem acht Zentimeter von der Wand vorstehenden Sockel und wird durch sechs rechteckige Fenster beleuchtet. Die Wände des ursprünglichen Baus aus dem 18. Jahrhundert, dessen Durchmesser oberhalb des Wasserschlags zirka neun Meter beträgt, sind aus Feldbrandziegel errichtet und verputzt. An jeder Ecke des Oktogons erstrecken sich Pilaster.

Beim Betreten des schlicht gestalteten Innenraums der Kirche eröffnet sich dem Besucher die Sicht durch einen großen Rundbogen vom rechteckigen Anbau auf den oktogonalen Bau. Dort ist der aus Eichenholz gefertigte und noch zur originalen barocken Ausstattung gehörende Altar erhalten. Zur Ausstattung der Kapelle im rechteckigen Anbau gehören ein gotischer Beichtstuhl und die hölzerne Empore, die den hinteren Teil des Raums überspannt und heute als Orgelempore genutzt wird.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 02.02.2024

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Architektur » Öffentliche Gebäude » Sakralbauten

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