Fassade des Auswärtigen Amts von der Rheinseite

Innenansicht Weltsaal des Auswärtigen Amtes

Auswärtiges Amt Bonn

Adenauerallee 99-103, 53113 Bonn

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

1953 - 1955 / 1980er (Sanierung) / 2000-01 (Sanierung)

1950er-70er Jahre

Architekt / Stadtplaner Walter von Lom | Walter von Lom Planungs GmbH
(Sanierung 2000-01
Bundesbaudirektion
(Gesamtleitung)
Hans Freese
(Entwurf und künstlerische Leitung)
Roland Weber
(Landschaftsarchitektur)

Bundesrepublik Deutschland

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Objekte gesamt: 2010

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Auswärtiges Amt Bonn

Das Gebäude des Auswärtigen Amtes in Bonn wurde von 1953 bis 1955 nach Plänen von Hans Freese errichtet und war der letzte Entwurf des bereits 1953 verstorbenen Architekten. Bis 1999 diente das Gebäude als Hauptsitz des Auswärtigen Amtes, das anschließend seinen Sitz nach Berlin verlegte. Der Bau in Bonn ist seitdem zweiter Sitz von Bundesjustizministerium und Auswärtigem Amt. Es befindet sich an der Ostseite der Adenauerallee, westlich des Rheinufers zwischen Bundesrechnungshof und Tempelstraße.

Das Auswärtige Amt in Bonn zählt zu den ersten Neubauten, dessen Errichtung der Bund in Bonn veranlasste. Mit seinen insgesamt 992 Büroräumen galt der Bau zunächst als größtes Verwaltungsgebäude Deutschlands. 1980 wurde der Gebäudekomplex saniert, wobei die Verkleidung aus Travertin durch stumpfen Granit ersetzt wurde. Durch den daraus resultierenden Verlust der Skelettstruktur stehen heute nur noch der sogenannte Ministerbau, das Foyer des Haupttreppenhauses, Teile der inneren Raumstrukturen und der sogenannte Weltsaal unter Denkmalschutz. Eine erneute Sanierung durch die Walter von Lom Planungs GmbH fand nach dem Umzug des Hauptsitzes nach Berlin statt.

Der Gebäudekomplex besteht aus mehreren zusammenhängenden Bauteilen, die im nördlichen Teil einen quadratischen Innenhof umschließen und mit Flachdächern abschließen. Neben dem neungeschossigen Hauptgebäude liegt der niedrigere Ministerbau, der durch eine Brücke an den Gebäudekomplex angeschlossen ist. Der denkmalgeschützte Ministerbau weist noch seine originale Verkleidung aus Jura-Travertin auf. Vor dem Hochhaustrakt und auf der Seite der Tempelstraße befindet sich der dreigeschossige Konferenzsaal, der das Haupttreppenhaus und den Weltsaal beherbergt. Bei dem Weltsaal handelt es sich um den wichtigsten Konferenzraum, der seinen Namen dem dort angebrachten Bronzerelief mit einer Darstellung der Erdteile verdankt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 19.07.2016

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Verwaltungsgebäude/Rathäuser

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