Eingangsbereich des Juridicums in Bonn an der Adenauerallee

Blick zur Fassade des Juridicums auf der Adenauerallee

frontaler Blick auf die Fassade und das Kunstwerk von Victor Vasarely

Detail der Fassadengestaltung von Victor Vasarely

Juridicum Bonn

Adenauerallee 24-42, 53113 Bonn

1963 - 1967

1950er-70er Jahre

Heinrich Raderschall
(Gartenanlagen)
Staatshochbauamt Bonn

- keine Angabe -

Objekt merken | Merkliste / Routenplaner (0)

Objekte gesamt: 2010

Volltextsuche:

Objekte suchen:

Jetzt suchen

Detailsuche mit weiteren Suchkriterien

Objektanzahl: 2151

Juridicum Bonn

Das Juridicum beherbergt die Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Errichtet wurde es von 1963 bis 1967 unter der Leitung des Regierungsbaudirektors Albert Wernicke durch das Staatshochbauamt Bonn, da es aufgrund der steigenden Anzahl Studierender zu Platzproblemen im Hauptgebäude der Universität kam. Die Gestaltung der Gartenanlagen erfolgte nach Entwürfen von Heinrich Raderschall. Das Gebäude befindet sich auf der Adenauerallee nahe der Universitäts- und Landesbibliothek. Sanierungsmaßnahmen an dem Bau fanden unter anderem in den 1990er Jahren statt und setzen sich bis heute fort.

Der dreiteilige Gebäudekomplex setzt sich aus einem langgestreckten Flachbau parallel zur Adenauerallee, einem fünfgeschossigen Turm im Osten und einem siebengeschossigen Turm im Westen zusammen. Miteinander verbunden werden die drei Trakte über verglaste Verbindungsgänge. Sowohl im nördlichen Teil des Komplexes als auch im südlichen Teil wird jeweils ein Lichthof vom Bau umschlossen. Südlich vom Baukörper des Hörsaals E, der als großer Block aus dem langestreckten Flachbau des Hauptgebäudes herausragt, liegt der durch Sheddächer beleuchtete Hörsaal D. Dieser hat seine originale innere Gestaltungsweise mit Wandverkleidungen und Türen aus Holz bis heute bewahren können. Die beiden Türme, die durch Fensterbänder gegliedert werden, flankieren das Gebäudeensemble und sind in ihrem Grundriss quadratisch angelegt. Als Material für die zweischaligen Außenwände des Juridicums wurde gestockter Beton verwendet.

Der Haupteingang des Juridicums ist über einen kleinen Vorplatz auf der Seite der Adenauerallee erreichbarund befindet sich im zweigeschossigen Hauptgebäude, das auf seiner Vorder- und Rückseite mit einer offenen Fensterfront versehen ist. Prägend für das Erscheinungsbild auf der Eingangsseite ist die vom ungarischen Künstler Victor Vasarely 1969 geschaffene markante Fassadengestaltung des Hörsaals E. Das Kunstwerk besteht aus in Feuer-Emaille-Technik ausgeführten schwarzen und weißen Platten, die ein kleinteiliges geometrisches Muster erzeugen, das dem Betrachter neben dem schmückenden Element zugleich illusorisch Bewegung und Tiefe vermittelt.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 26.07.2016

Objektkommentare

0 Kommentare / Kommentar verfassen

Objektkommentar verfassen

zum Objekt Juridicum Bonn

Ihr Kommentar wird vor Freischaltung durch die baukunst-nrw Redaktion geprüft.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen.*

Mit dem Absenden dieses Formulars erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre persönlichen Daten zur Bearbeitung Ihres Kommentars verwendet werden (Weitere Informationen und Widerrufshinweise finden Sie in der Datenschutzerklärung).

*Pfichtfelder müssen ausgefüllt werden

Kommentar senden

 

Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Hochschulen/Universitäten

keine Aktion...

Wir möchten unsere Website nutzerfreundlicher für Sie gestalten. Deshalb verwenden wir Cookies. Wenn Sie unser Angebot weiter nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.