baukunst-nrw

Büro- und Geschäftshaus Weststraße 52

Ansicht expressionistische Backsteinfassade

Ansicht expressionistische Backsteinfassade
Standort
Weststraße 52
D-59065 Hamm
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1927
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Unter den Bauten des frühen 20. Jahrhunderts ist das an der Ecke Weststraße/Ritterstraße gelegene, unter Denkmalschutz stehende Büro- und Geschäftshaus hervorzuheben.
Das Gebäude mit den expressionistischen Formen wurde 1927 nach einem Entwurf des Architekten Max Krusemark errichtet und ist dem Backsteinexpressionismus zuzurechnen.
Wie einen „Schiffsbug gegen die Brandung“ setzte der Münsteraner Architekt Krusemark (geb. 30.10.1887 in Breslau) den Klinkerbau auf das Eckgrundstück zwischen West- und Ritterstraße am Westentor.
Dem Architekten Max Krusemark widmete das Städt. Gustav-Lübcke-Museum Anfang 1928 eine Ausstellung.
Bauherr des Geschäftshauses war der Schuhhändler C. Viehoff.
Im 1. Obergeschoss befand sich das „Cafe Metropol“, ein beliebter Treffpunkt für jung und alt der damaligen Zeit. Salon und Aussichtsdeck gaben Gelegenheit zum Sehen und Gesehenwerden. Von hier konnte man das geschäftige Treiben in der Weststraße und am Westentor beobachten.
Mitte der 1930er Jahre erfolgten kleinere Umbaumaßnahmen. In den Jahren 1948/1949 wurden dann erste bauliche Maßnahmen zur Beseitigung der Kriegsschäden durchgeführt.
Die immer noch sichtbaren Kriegsbeschädigungen im Bereich der Ritterstraße wurden im Jahre 1966 durch Wiederaufbau und Instandsetzung nach den Plänen des Architekten C. H. Wibbe aus Hamm beseitigt. Eigentümer des Büro- und Geschäftshauses war die Fa. Alfred Rosenberger.

Autor*in: Stadt Hamm
Text zuletzt geändert am 24.10.2007

Objektkommentare

georg am 14.09.2008 13:41 Uhr

ein interesante bauwerk "ein schiff in der stadt" !!!

Kategorien

Architektur Gewerbebauten Verwaltungs-/Bürogebäude