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Sparkasse Wanne-Eickel

die Sparkasse in Wanne-Eickel
Blick auf die abgerundete Gebäudeecke
Blick auf einen Flügel mit Treppenhaus
seitlicher Blick entlang der Fassade
Fassade der Sparkasse mit anschließendem "Roten Block" daneben

die Sparkasse in Wanne-Eickel
Blick auf die abgerundete Gebäudeecke
Blick auf einen Flügel mit Treppenhaus
seitlicher Blick entlang der Fassade
Fassade der Sparkasse mit anschließendem "Roten Block" daneben
Standort
Hauptstraße 224
44649 Herne
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1926-28
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das denkmalgeschützte Geschäftshaus der Sparkasse Wanne-Eickel befindet sich auf der Hauptstraße 224 und entstand in den Jahren 1926 bis 1928 nach Plänen des Wanne-Eickeler Architekturbüros Georg E. Gobrecht & Ferdinand Revermann. Bauherr war die Stadt Wanne-Eickel. Die Sparkasse bildet mit dem sogenannten „Roten Block“, einer Mehrfamilienhausanlage die östlich an das Gebäude der Sparkasse anschließt, ein aufeinander abgestimmtes Ensemble. Der „Rote Block“ wurde beinahe zeitglich mit der Sparkasse in den Jahren 1927 bis 1929 ebenfalls nach Plänen von Georg E. Gobrecht & Ferdinand Revermann errichtet.

Das Gebäude der Sparkasse ist mit seinen die Fassade umlaufenden Fensterbändern stilistisch durch das Neue Bauen beeinflusst. Der viergeschossige Baukomplex ist L-förmig im Grundriss angelegt und bildet eine abgerundete Gebäudeecke aus, an welcher der Eingangsbereich liegt. Als Material wurde der für diese Zeit typische, rotbraune Klinker gewählt, der in einer vor- und züruckspringenden und horizontal angeordneten Mauerungstechnik verwendet wurde. Gegliedert wird die Fassade durch breite Gesimse, zwischen denen sich die schmalen, hochrechteckigen Fenster befinden. Jeweils auf einer Gebäudeseite werden die Fensterbänder durch den von außen gestalterisch sichtbaren Bereich der Treppenhäuser unterbrochen. Diese setzen sich durch die glatte Mauerungstechnik und die vertikalen, länglichen Fenster von der restlichen Fassade ab.

Die Fassadengestaltung der Sparkasse in Wanne-Eickel erinnert mit ihrer horizontalen Gliederung, dem vor- und zurückspringenden Klinker und der abgerundeten Gebäudeecke an das ab 1922 errichtete Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 10.10.2016

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Kategorien

Architektur Gewerbebauten Verwaltungs-/Bürogebäude
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