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Sanierung Pfarrkirche St. Peter in Köln

Blick ins Kirchenschiff von St. Peter in Köln
Die neue Decke liegt 20 cm höher
Ansicht Empore
Detail Lampen
Lichtinstallation von Martin Creed
Blick zur Orgelempore
Pfarrkirche St. Peter in Köln, Außenansicht
Außenansicht des Chors von St. Peter in Köln
Außenansicht St. Peter in Köln mit Blick zum Glockenturm

Blick ins Kirchenschiff von St. Peter in Köln
Die neue Decke liegt 20 cm höher
Ansicht Empore
Detail Lampen
Lichtinstallation von Martin Creed
Blick zur Orgelempore
Pfarrkirche St. Peter in Köln, Außenansicht
Außenansicht des Chors von St. Peter in Köln
Außenansicht St. Peter in Köln mit Blick zum Glockenturm
Standort
Leonard-Tietz-Str. 6
50676 Köln
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
Mitte 12. Jh. / 1513-25 / 2000
Epoche(n):
Romanik, Gotik, Gegenwart
Urheber*in:
Architekt Karl Band (Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg)
Wiegmann & Trübenbach Architekten, Köln (Sanierung und Neukonzeption des Innenraumes)
Bauherr*in:
Internet:
www.sankt-peter-koeln.de

Die zwischen Neumarkt und Heumarkt gelegene katholische Pfarrkirche Sankt Peter bildet mit der benachbarten romanischen Cäcilienkirche die letzte erhaltene Doppelkirchenanlage in Köln. Auf den Fundamenten einer römischen Thermenanlage gegründet, ist der Anfang des 16. Jahrhunderts nach einigen Vorgängerbauten errichtete Sakralbau baugeschichtlich als spätgotische dreischiffige Emporenbasilika einzustufen.

Den Anfang der 1960er Jahre abgeschlossenen Wiederaufbau der Kirche nach dem zweiten Weltkrieg übernahm der damalige Regierungsbaumeister Karl Band.

Nach der Übernahme der Jesuitenpfarrei durch Friedhelm Mennekes S.J. wurde Ende der 1980er Jahre die „Kunst-Station Sankt Peter – Zentrum für zeitgenössische Kunst und Musik“ gegründet.

Die fortschreitende Verschlechterung der Bausubstanz machte in den späten 1990er Jahren eine Sanierung unumgänglich.
Das Konzept der Architekten sah vor, den vorhandenen Bestand so mit der Qualität des Neuen zu verknüpfen, dass eine harmonische, klare Raumwirkung entsteht. Ein wesentliches Stilmittel hierbei war es, Boden, Decke und Wände als raumbildende Elemente in ihrer Farbigkeit dem vorhandenen Naturstein der Stützen, Bögen, Gewölbe und Emporenbrüstungen anzupassen.

Am deutlichsten wird dies bei der Wahl des hellgrauen Farbtons für den Wandputz, dessen grobe Oberflächenstruktur durch den Verzicht auf einen Anstrich erfahrbar bleibt. Um einen einheitlichen Gesamteindruck zu erhalten, wurden Elemente wie Türen und hölzernes Mobiliar der Farbigkeit des Wandputzes durch eine entsprechende Lackierung angepasst.

Die Pfeiler flankierende eigens entworfene kubische Leuchtkörper erhellen den Kirchenraum ebenso wie in die Gewölbekappen der Seitenschiffe eingelassene Downlights.
Insgesamt bringt die Umgestaltung ein Erscheinungsbild hervor, welches nicht Tradition und Moderne als Kontrast gegenüberstellt, sondern aus beiden Aspekten eine gelungene Synthese bildet.

Auszeichnungen:

  • Kölner Architekturpreis 2003 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung
  • Architekturpreis NRW 2004 (BDA NRW), Auszeichnung

Autor*in: Corinna Franken (koelnarchitekur) / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 07.03.2024

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