baukunst-nrw

Schloss Gevelinghausen

Ostansicht
Luftbild Schloss Gevelinghausen
Ostansicht
Haupteingang an der Ostseite
Nordturm Detail, Büste Conrad Freiherr von Wendt (1872–1945)
Westansicht
Südansicht
Südturm
Südturm Ostansicht
Nordturm Westansicht
Eingangshalle
Wirtschaftshof Westansicht
Wirtschaftshof, Ostgebäude mit Torturm
Torturm
Schlosshotel Nordwestansicht
Schlosshotel Nordansicht
Schlosshotel Westansicht
St. Maria Magdalena, ehemalige Schlosskapelle, Südansicht
Innenraum St. Maria Magdalena

Ostansicht
Luftbild Schloss Gevelinghausen
Ostansicht
Haupteingang an der Ostseite
Nordturm Detail, Büste Conrad Freiherr von Wendt (1872–1945)
Westansicht
Südansicht
Südturm
Südturm Ostansicht
Nordturm Westansicht
Eingangshalle
Wirtschaftshof Westansicht
Wirtschaftshof, Ostgebäude mit Torturm
Torturm
Schlosshotel Nordwestansicht
Schlosshotel Nordansicht
Schlosshotel Westansicht
St. Maria Magdalena, ehemalige Schlosskapelle, Südansicht
Innenraum St. Maria Magdalena
Standort
Schloßstraße 1
59939 Olsberg
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1810 (Herrenhaus) / 1880er (Umbau und Türme)
Epoche(n):
Klassizismus, Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.schloss-gevelinghausen.de

Schloss Gevelinghausen, das sich im gleichnamigen Ortsteil der Stadt Olsberg befindet, ist eine klassizistische Anlage mit Herrenhaus, zu der ein kleiner Landschaftspark und Wirtschaftsgebäude gehören. Heute wird das Schloss als Tagungshotel mit Seminarräumen genutzt.
Ursprünglich befand sich an diesem Ort ein Rittergut, das erstmals 1299 urkundlich genannt wurde. Es gab zahlreiche Besitzerwechsel vom 15. bis 18. Jahrhundert, bis das Gut Gevelinghausen 1796 an den kaiserlich-österreichischen Hauptmann Simon August Wendt zu Papenhausen verkauft wurde. Bis 1985 blieb es im Besitz der Familie von Wendt, die 1810 das Herrenhaus neu errichten ließ.
Bei dem Herrenhaus handelt es sich um einen zweigeschossigen, verkleideten Fachwerkbau mit Mansardengeschoss. Ein dreigeschossiger Mittelrisalit akzentuiert sowohl die Ost- als auch die Westseite des Herrenhauses. Auf der Ostseite befindet sich der Haupteingang, der zur Eingangshalle mit einer Holztreppe führt. Bei den Türmen aus dem Jahr 1882 handelt es sich um historistische Ergänzungen. Diese quadratischen Anbauten an der Nord- und Südecke der Ostseite weisen eine besondere Fassadengestaltung mit unterschiedlichen Materialien auf. Sie reichen von den Bruchsteinmauern des Erdgeschosses, über das schieferverkleidete Hauptgeschoss bis hin zur Fachwerkoptik der Turmaufsätze mit Helmdächern.
Die Westseite des Herrenhauses wird durch zwei dreigeschossige Ausluchten gegliedert, die eine breite, zweigeschossige Auslucht mit Balkon in der Mitte flankieren. Über die Freitreppe gelangt man in den kleinen Park.
Ebenfalls aus dem Ende des 19. Jahrhunderts stammen die räumlich abgesetzten Gebäude des L-förmigen Wirtschaftshofs mit Süd- und Ostflügel. Die Tordurchfahrt im Ostflügel ist durch einen zinnenbekrönten Turm hervorgehoben und liegt auf einer Achse mit dem Haupteingang des Herrenhauses.
Im Südosten des Schlosses befindet sich die denkmalgeschützte Kirche St. Maria Magdalena, die heutzutage die Pfarrkirche von Gevelinghausen ist. Der Vorgängerbau an dieser Stelle war die aus dem 17. Jahrhundert stammende Schlosskapelle.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 16.11.2022

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Architektur Öffentliche Gebäude Schlösser/Burgen/Stadtbefestigungen