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Universität Duisburg-Essen (Campus Duisburg)

Luftbild Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen
auch als Keksdosen bezeichnete Rundbauten im M-Bereich
Rundbau mit blauer Fassadengestaltung
Rundbauten im im M-Bereich
runde Stützen im überdachten M-Bereich
Gebäude LE der Universität Duisburg-Essen
Technische Versorgungszentrale (Gebäude LM)
Gebäude LN (NanoEnergieTechnikZentrum) aus den Jahren 2010-12

Luftbild Duisburger Campus der Universität Duisburg-Essen
auch als Keksdosen bezeichnete Rundbauten im M-Bereich
Rundbau mit blauer Fassadengestaltung
Rundbauten im im M-Bereich
runde Stützen im überdachten M-Bereich
Gebäude LE der Universität Duisburg-Essen
Technische Versorgungszentrale (Gebäude LM)
Gebäude LN (NanoEnergieTechnikZentrum) aus den Jahren 2010-12
Standort
Lothrastraße 65 / Mülheimer Straße
47057 Duisburg
Baujahr:
1964-68 / 1972-73 / 1981-91
Epoche(n):
Gegenwart, 1950er-70er Jahre
Urheber*in:
Peter Poelzig (PH 1968)
Bauherr*in:
Internet:
www.uni-duisburg-essen.de

Die Universität Duisburg-Essen, stellt sich in Ihrer Architektur als ein Ensemble von Bauten dar, deren erste schon 1968 errichtet wurden.

In diesem Jahr wurden für die damalige Abteilung Duisburg der Pädagogischen Hochschule Ruhr nach Plänen von Peter Poelzig die ersten Bauten, das Seminargebäude für Sport, Musik und Kunst, das Auditorium Maximum, Mensa und Bibliothek mit Fassaden aus Waschbeton errichtet.

1972 wurde von der ZPL, der Zentralen Planungsstelle für die Rationalisierung von Landesbauten eine Studie mit bis zu 16-geschossigen Bauwerken zur Erweiterung des Universität vorgelegt, von denen schließlich jedoch nur das Aufbau- und Verfügungszentrum (AVZ), das heutige Gebäude LE, realisiert wurde. Auch die Bibliothek wurde von der ZPL als achteckige Netzwerkstruktur geplant, die durch ihre Höhenstaffelung der Nachbarbebauung angepasst werden sollte. Ein fünfstöckiges Zentralgebäude mit Innenhöfen bildet den Mittelpunkt dieser Anlage.

Bei der Erweiterung der Universität an der Mülheimer Straße in den 1980er jahren durch Eller, Moser Walter und Partner wurde ein neues Konzept verfolgt. Die 23 Rundbauten zeichnen sich durch ihre Orientierung am menschlichen Maß aus, die im Gegensatz zu den bis dahin bevorzugten Hochhausbauten steht. Eller, Moser, Walter bauten 1988 auch den Landtag NRW in runden Formen.

Durchgänge unterhalb der mit Ziegeln verkleideten Rundbauten ermöglichen eine Öffnung des Campus und den Durchgang zum Naherholungsgebiet am Kaiserberg. Die Rundformen der Gebäude wurden hauptsächlich deshalb gewählt, um optimale Arbeitsbedingungen bei kurzen Wegen zu erzielen. Gute Belichtung, stützenfreie Räume und Flure und differenzierte Nutzungseinheiten zeichnen die Innengestaltung der Rundbauten aus

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.07.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Hochschulen/Universitäten