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Historischer Ortskern Nieheim

Historischer Ortskern Nieheim, Luftbild
Historischer Ortskern Nieheim, Holsterturm
Historischer Ortskern Nieheim, Begegnungsstätte
Historischer Ortskern Nieheim, Fachwerkhaus
Historischer Ortskern Nieheim, Kump (dahinter alte Volksschule)
Historischer Ortskern Nieheim, Ratskrug
Historischer Ortskern Nieheim, Richterhaus
Historischer Ortskern Nieheim, Rathaus
Historischer Ortskern Nieheim, St. Nikolaus
Historischer Ortskern Nieheim, St. Nikolaus

Historischer Ortskern Nieheim, Luftbild
Historischer Ortskern Nieheim, Holsterturm
Historischer Ortskern Nieheim, Begegnungsstätte
Historischer Ortskern Nieheim, Fachwerkhaus
Historischer Ortskern Nieheim, Kump (dahinter alte Volksschule)
Historischer Ortskern Nieheim, Ratskrug
Historischer Ortskern Nieheim, Richterhaus
Historischer Ortskern Nieheim, Rathaus
Historischer Ortskern Nieheim, St. Nikolaus
Historischer Ortskern Nieheim, St. Nikolaus
Standort

33039 Nieheim
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
13. Jahrhundert (Gründung)
Epoche(n):
Barock, Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die Stadt Nieheim liegt im oberen Weserbergland am Ostrand des Naturparks Eggegebirge und Teutoburger Wald. Nieheim verteilt sich auf die beiden Regionen Steinheimer Börde im Norden und Nethebergeland im Süden. Der historische Ortskern liegt genau auf der topografischen Grenze zwischen Bergland und Börde und gehört zum Einzugsgebiet der Weser.

Urkundlich erwähnt wurde der Ort „Nyhem“ bereits 1036 und gehörte damals zum Hochstift Paderborn. Um 1230 erhielt Nieheim von Fürstbischof Bernhard IV. zur Lippe die Stadtrechte mit Gerichtsbarkeit, Markt- und Münzrecht. Die Bauern der Umgebung zogen ins Stadtgebiet, wodurch sich Nieheim zur Ackerbürgerstadt entwickelte. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde Nieheim der 1815 gegründeten Provinz Westfalen angegliedert und gehörte ab 1816 zum Kreis Brakel. 1832 wurde der gesamte Kreis Brakel mit dem benachbarten Kreis Höxter zusammengelegt, wodurch Nieheim heute ebenfalls zum Kreis Höxter zählt.

Der Historische Ortskern ist auf einem ovalen Grundriss angelegt. Noch heute befinden sich dort zahlreiche historische Gebäude. Die Stadt Nieheim ist eingeteilt in eine Ober- und eine Unterstadt. Sie wird unterspült durch den Nikolausbach, der unterhalb des Holsterberges entspringt. Der Bach fließt unter der Stadt durch ein mittelalterliches Gewölbesystem. Heute noch sind das Rathaus, der Ratskrug und das Richterhaus wichtige Vertreter der Weserrenaissance, die alle im 17. und 18. Jahrhundert erbaut wurden. Bedeutende Sakralbauten im Historischen Ortskern sind die denkmalgeschützte Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus aus dem 13. Jahrhundert und die Evangelische Kreuzeskirche aus dem 19. Jahrhundert. Der Holsterturm aus dem 13. Jahrhundert hat sich in seiner 700-jährigen Geschichte zu einem Wahrzeichen der Stadt Nieheim entwickelt. Zudem runden mehrere historische Fachwerkhäuser das Ensemble des historischen Ortskernes ab.

Heute ist die Stadt Nieheim ein Heilklimatischer Kurort. Auf den 130 km langen Wander- und Rundwanderwegen kann man Natur und Kultur entdecken. Hierzu zählen der Nieheimer Kunstpfad und die Nieheimer Flechthecke.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 30.01.2017

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