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Evangelische Kirche Schwalenberg

Blick auf die Südfassade der evangelischen Kirche Schwalenberg
Blick über die Stadt auf die evangelische Kirche
seitlicher Blick auf die südliche Fassade zum Eingangsportal
Innenraum der evangelischen Kirche Schwalenberg
Orgel der Kirche Schwalenberg

Blick auf die Südfassade der evangelischen Kirche Schwalenberg
Blick über die Stadt auf die evangelische Kirche
seitlicher Blick auf die südliche Fassade zum Eingangsportal
Innenraum der evangelischen Kirche Schwalenberg
Orgel der Kirche Schwalenberg
Standort
Papenwinkel 14
32816 Schieder-Schwalenberg
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
13. Jh. / 1307 / 18. Jh.
Epoche(n):
Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die evangelische Kirche in Schwalenberg liegt inmitten des historischen Stadtkerns von Schieder-Schwalenberg auf einer hohen Terrasse im nordwestlichen Bereich der Stadt. Der mittelalterliche Bau wurde bereits im 13. Jahrhundert errichtet und infolge eines Brandes im Jahr 1307 wiederaufgebaut. Aus den Jahren 1624 und 1626 stammen das Westjoch sowie der Dachreiter. Einige Reparaturmaßnahmen erfolgten im 18. Jahrhundert, eine Restaurierung der Kirche fand 1981 statt.

Bei dem Bau handelt es sich um eine schlichte verputzte Saalkirche aus Bruchsteinmauerwerk im Stil der Gotik. Die Kirche weist einen einfachen längsrechteckigen Grundriss mit einem schmaleren rechteckigen Chor auf und schließt mit einem Satteldach ab. Die Fassade wird von außen durch Spitzbogenfenster und schlichte Strebepfeiler gegliedert, die aber wohl erst nachträglich angebracht wurden. Ein spitzbogiges Stufenportal bildet den Eingangsbereich auf der Südseite, während sich auf der Nordseite ein Rundbogenportal befindet.

Der Innenraum der Kirche wird auf drei Seiten von einer Empore aus Holz umlaufen, die im Jahr 1661 in die Kirche eingebaut wurde und mit geschnitzten Pilastern gestaltet ist. Der Raum wird von Kreuzgratgewölben überspannt und durch spitzbogige Gurtbögen unterteilt. Die hölzerne Kanzel ist aus dem Jahr 1700 und die Empore auf der Südseite, die für die Grafen zur Lippe-Biesterfeld errichtet wurde, ist in den Jahren 1736 bis 1740 angefertigt worden. Zu den mittelalterlichen Ausstattungsstücken der Kirche gehört der Taufstein, der aus dem 13. Jahrhundert stammt.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 19.07.2016

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten