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St. Anna Köln-Ehrenfeld

St. Anna Köln-Ehrenfeld
Eingangsfront St. Anna Köln-Ehrenfeld
Eingangsfassade mit vorgestellter Portalstele aus Backstein
Historistischer Turm mit Seitenwand des neuen Kirchenschiffs
hinter dem Altar
hinter dem Altar, Detailansicht
Glasfenster Detailansicht
Kirchenschiff und verglaste Eingangsfront von innen
Altar St. Anna Köln-Ehrenfeld
blick auf den Altar von St. Anna Köln-Ehrenfeld
Innenraum St. Anna Köln-Ehrenfeld
Innenraum St. Anna Köln-Ehrenfeld
Seitenwand des neuen Kirchenschiffs
moderne Fassade von St. Anna mit historistischen Kirchturm im Hintergrund

St. Anna Köln-Ehrenfeld
Eingangsfront St. Anna Köln-Ehrenfeld
Eingangsfassade mit vorgestellter Portalstele aus Backstein
Historistischer Turm mit Seitenwand des neuen Kirchenschiffs
hinter dem Altar
hinter dem Altar, Detailansicht
Glasfenster Detailansicht
Kirchenschiff und verglaste Eingangsfront von innen
Altar St. Anna Köln-Ehrenfeld
blick auf den Altar von St. Anna Köln-Ehrenfeld
Innenraum St. Anna Köln-Ehrenfeld
Innenraum St. Anna Köln-Ehrenfeld
Seitenwand des neuen Kirchenschiffs
moderne Fassade von St. Anna mit historistischen Kirchturm im Hintergrund
Standort
Christine-Teusch-Platz 1
Köln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1907 - 1906 / 1954 - 1956 (Wiederaufbau)
Epoche(n):
Historismus, 1950er-70er Jahre
Urheber*in:
Adolf Nöcker (Ursprungsbau)
Bauherr*in:

St. Anna in Köln Ehrenfeld ist eine katholische Kirche, die ursprünglich von 1907 bis 1908 im neoromanischen Stil erbaut wurde. Der Entwurf für das als dreischiffige Basilika konzipierte Kirchengebäude stammte von Adolf Nöcker. Im Zweiten Weltkrieg wurde St. Anna zu großen Teilen zerstört. Lediglich der Turm, der in seiner Form dem Turm des Doms zu Paderborn ähnelt, wurde dabei verschont. Ab 1956 übernahmen schließlich Gottfried und Dominikus Böhm den Wiederaufbau von St. Anna, die den erhaltenen historistischen Kirchturm an einen Baukörper in modernen Formen anschlossen.

Der neue Kirchraum wurde auf rechteckigem Grundriss als dreischiffige Halle konzipiert und liegt leicht erhöht, sodass der Eingangsbereich über eine breite Treppenanlage erreichbar ist. Die Fassade ist fast vollständig verglast und lässt durch ihre dreiteilige Gliederung bereits den Aufbau des Innenraums erkennen. Der Zugang zur Kirche erfolgt über eine Portalstele aus Backstein, die der verglasten Fassade vorgelagert ist und sich nach oben verjüngt. Den oberen Abschluss der Fassade bildet das wellenartig geschwungene Dach.

Der Innenraum wird durch die Backsteinwände sowie die schlanken, sich nach unten verjüngenden Betonpfeiler geprägt, die den Raum in drei Schiffe gliedern. Beleuchtet wird das Innere durch die verglaste Eingangsfassade und Chorwand sowie das sich im obersten Teil der Seitenwände, direkt unter den Dachschalen befindende Fensterband. Dieses vermittelt den Eindruck, die Dachschalen würden frei in der Luft schweben.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 10.03.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten