50672 Köln
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Denkmalgeschützt
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Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
- Baujahr:
- 2. Viertel 13. Jh. / 1885-88 (Erneuerung)
- Epoche(n):
- Romanik
- Urheber*in:
- Hermann Josef Stübben (Erneuerung 19. Jh.)- keine Angabe - (Ursprungsbau 13. Jh.)
- Bauherr*in:
- Internet:
- ehrengarde.de/gesellschaft/hahnentor
Die Hahnentorburg am Rudolfplatz ist eine der vier (von ursprünglich 12) erhaltenen Torburgen Kölns und sicherte ursprünglich den westlichen Zugang zur Stadt (Richtung Aachen). Das Tor wurde im 2. Viertel des 13. Jahrhunderts im Zuge der dritten mittelalterlichen Stadterweiterung Kölns errichtet.
Im Mittelalter zogen Könige von ihrer Krönungszeremonie in Aachen auf ihrem Weg zum Dreikönigsschrein im Kölner Dom durch die Hahnentorburg.
Bei der Schleifung der mittelalterlichen Befestigungsanlagen im Jahr 1881 konnte die Hahnentorburg erhalten bleiben. 1885-88 wurde die Torburg von Hermann Josef Stübben erneuert.
Das große Tor von vier Geschossen wurde aus Basalt und Tuff errichtet. Der Baukörper setzt sich zusammen aus einem rechteckigen Mittelbau mit einer Durchfahrt, der von zwei halbrunden Türmen flankiert ist. Die Bauteile sind mit einem Kranz aus Zinnen mit Satteldach zusammengefasst. Die Hahnentorburg folgt beim Aufbau mit ihren beiden Flankentürmen und dem Durchgang einem antiken Schema.
Die an die Hahnentorburg angebaute Brücke über die Hahnenstraße (Verbindungsbau der Ehrengarde) wurde 2017 im Zuge des Neubaus der Wallarkaden abgebrochen.
Siehe auch Route Stadtbefetigung Köln
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.03.2026
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