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St. Martin Benninghausen

St. Martin Lippstadt-Benninghausen, Südansicht
Choransicht St. Martin Benninghausen von Osten
St. Martin Lippstadt-Benninghausen, Nordansicht
Innenraum St. Martin Benninghausen,1911

St. Martin Lippstadt-Benninghausen, Südansicht
Choransicht St. Martin Benninghausen von Osten
St. Martin Lippstadt-Benninghausen, Nordansicht
Innenraum St. Martin Benninghausen,1911
Standort
Dorfstraße 26
59556 Lippstadt
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
11./12. Jh. / 1514
Epoche(n):
Gotik
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Martin in Lippstadt-Benninghausen war ursprünglich Klosterkirche des Zisterzienserinnenklosters. Die spätgotische Saalkirche von vier Jochen ist mit einem 5/8 Chorschluss versehen und besteht aus Bruchstein. Im 12. Jahrhundert hatte man eine erste Saalkirche mit einem rechteckigen Chor errichtet; der Turm der Kirche stammte bereits aus dem 11. Jahrhundert. Leicht nach Süden versetzt wurde 1514 das neue Langhaus mit Chor und einer Sakristei im Norden erbaut. 1892 wurde die Sakristei erweitert und eine Kapelle angebaut.

Der Außenbau wird durch ein umlaufendes Sohlbankgesims gegliedert und öffnet sich in dreibahnigen Fenstern mit Fischblasenmaßwerk zwischen Strebepfeilern. Der massive Turm ist mit rundbogigen Schallarkaden mit eingestellten Säulen ausgestattet.

Der Innenraum ist über Konsolen kreuzrippengewölbt. Die spätgotische Ausmalung des Gewölbes wurde 1957/58 restauriert. Eine spitzbogige Öffnung führt von der kreuzgratgewölbten Turmhalle in das Mittelschiff. In der Ausstattung von St. Martin ist ein hölzernes Kruzifix, welches wohl um 1070 in Köln hergestellt wurde, hervorzuheben.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.04.2024

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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