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St. Jakobi Coesfeld

St. Jakobi in Coesfeld
Luftbild St. Jakobi Coesfeld
Westturm St. Jakobi
Luftbild St. Jakobi Coesfeld
Romanisches Stufenportal von St. Jakobi
Romanischer Turmsockel von St. Jakobi Coesfeld
Innenraumansicht St. Jakobi Coesfeld mit Blick Richtung Orgel und Rosettenfenster im Westen
Innenraumansicht St. Jakobi Coesfeld mit Blick Richtung Chor und Antwerpener Marienaltar
Taufstein, um 1240

St. Jakobi in Coesfeld
Luftbild St. Jakobi Coesfeld
Westturm St. Jakobi
Luftbild St. Jakobi Coesfeld
Romanisches Stufenportal von St. Jakobi
Romanischer Turmsockel von St. Jakobi Coesfeld
Innenraumansicht St. Jakobi Coesfeld mit Blick Richtung Orgel und Rosettenfenster im Westen
Innenraumansicht St. Jakobi Coesfeld mit Blick Richtung Chor und Antwerpener Marienaltar
Taufstein, um 1240
Standort
Kellerstr. 1
48653 Coesfeld
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
1952-54
Epoche(n):
1950er-70er Jahre
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die katholische Pfarrkirche St. Jakobi in Coesfeld wurde zunächst als bischöfliche Kapelle gegründet und noch vor 1258 zur Pfarrkirche ernannt.

Nach Kriegszerstörung der kleinen spätromanischen Hallenkirche im Jahr 1945 errichtete Heinrich A. Schäfer 1952-54 einen Neubau in Form einer Hallenkirche mit Querschiff und Westturm. Das Stufenportal, welches ursprünglich vom Turm in die Kirche führte, wurde leicht versetzt in den neuen Kirchenbau integriert. Das romanische Portal ist reich mit Ranken- und Würfelfriesen dekoriert und zählt zu den prächtigsten Portalen im Münsterland des 2. Viertel des 13. Jahrhunderts (Vgl. St. Felicitas in Vreden und St. Johannes d. T. in Billerbeck).

Vom Turm führt ein Verbindungsgang in die Kirche. Der Innenraum der Jakobikirche zeichnet sich durch das breit gelagerte Mittelschiff aus. Mittel- und Seitenschiffe sind flach gedeckt und werden von runden Säulen mit Würfelkapitellen getragen. Der Chor wurde als runde Apsis mit einem Umgang mit Rundbogenarkatur ausgebildet.

Von der ursprünglichen Ausstattung ist ein spätromanischer Taufstein (um 1240) erhalten, der mit Ranken und Drachen verziert ist und von steinernen Löwen getragen wird.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 29.06.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten