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St. Franziskus Vreden-Zwillbrock

St. Franziskus Vreden-Zwillbrock
Außenansicht St. Franziskus
Innenansicht St. Franziskus

St. Franziskus Vreden-Zwillbrock
Außenansicht St. Franziskus
Innenansicht St. Franziskus
Standort
Zwillbrock 9
48691 Vreden
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1717-19
Epoche(n):
Barock
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.barockkirche.de

Die katholische Pfarrkirche St. Franziskus in Vreden wurde 1717-19 (möglicherweise von Gottfried Laurenz Pictorius) als Franziskanerklosterkirche mit dem Chor an das Klostergebäude anschließend errichtet.
Im Jahr 1713 errichtete man in Vreden ein Kloster, das 1811 wieder aufgehoben wurde. Die dreiflügelige Klosteranlage wurde 1822 bis auf die Kirche abgerissen.
St. Franziskus ist eine Saalkirche auf Wandpfeilern von vier Jochen Länge. Der Baukörper ist mit einem gerade geschlossenen Chor und einer kleinen Vorhalle versehen und von einem Dachreiter bekrönt.
Der Außenbau aus Backstein ist mit einer Werksteingliederung versehen und an den Längsseiten mit Lisenen verziert. Langhaus und Vorhalle sind mit Schweifgiebeln geschmückt. Belichtet wird die barocke Kirche über Rundbogenfenster mit eingestellten Lanzetten.
Der Kirchensaal von St. Franziskus wird von einem Kreuzgewölbe mit aufgelegten Rippen über Pilastern überspannt. Die Seitenkapellen sind raumhoch in Spitzbögen zum Langhaus (im Chorjoch in Rundbögen) geöffnet.
Durch die farblich aufeinander abgestimmte reiche barocke Ausstattung ergibt sich ein einheitlicher Raumeindruck. So wird der 1752 geweihte Hochaltar, ein geschwungenes Säulenretabel, durch die Seitenaltäre an den vorgezogenen Chorwandpfeilern zu einer geschlossenen Gruppe ergänzt. Reste der originalen Farbfassung wurden 1958-61 entdeckt und in die Neufassung eingebunden.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.11.2014

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten