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Ev. Erlöserkirche Essen

Ev. Erlöserkirche Essen
Erlöserkirche mit Gemeindehaus
Innenraum Erlöserkirche Essen
Neuromanische Erlöserkirche Essen
Blick auf Kuppel und Orgel der Erlöserkirche Essen

Ev. Erlöserkirche Essen
Erlöserkirche mit Gemeindehaus
Innenraum Erlöserkirche Essen
Neuromanische Erlöserkirche Essen
Blick auf Kuppel und Orgel der Erlöserkirche Essen
Standort
Bismarckstraße/Ecke Friedrichstraße
45128 Essen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1906-09
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die evangelische Erlöserkirche wurde 1906-09 von Franz Schwechten im Essener Südviertel
errichtet. Die neoromanische Erlöserkirche wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, woraufhin sie bis 1957 wiederhergestellt werden konnte.
Der Entwurf orientiert sich an der von Otto March und Friedrich Pützer im Jahr 1896 für evangelische Kirchen- und Gemeindebauten geforderten gruppierten Bauweise. Hintergrund ist die Idee einer baulichen Verbindung von Gottesdienstraum mit Räumen für unterschiedliche Gemeindezwecke. Anstelle der Küsterwohnung und des Pfarrhauses steht heute das Gemeindehaus.
Die Erlöserkirche wurde aus Backstein errichtet und mit Sandstein verkleidet. Die neoromanische Hallenkirche von drei Schiffen Breite ist mit einer Empore ausgestattet. Nach Vorbild des romanischen Kaiserdoms in Worms wurde der Chor mit zwei Flankentürmen versehen.
Der giebelständigen Fassade ist eine Vorhalle vorgelagert, die sich in drei übergiebelten Rundbogenarkaden öffnet. Eine zentrale Fensterrose über Rundbogenfenstern schmückt den Giebel. Im Norden schließt sich der Glockenturm mit einem offenen Glockengeschoss unter einem Zeltdach an. Dieser ist ein freies Zitat italienischer Campanile (freistehende Glockentürme italienischer Kirchen des Mittelalters) und zeichnet sich durch seine Gliederung mit Lisenen und Rundbogenfriesen aus.
Der Innenraum der Erlöserkirche in Essen ist zwischen Gurtbögen gewölbt. Das quadratische Vierungsjoch wird von einer, mit Rippen unterlegten Pendentifkuppel, die von außen nicht sichtbar ist, überspannt. Der Chor wurde als Sakristei mit der darüber stehenden Orgel abgeteilt, vor der Trennwand befindet sich der Altar.
Die ursprüngliche Ausstattung ist zerstört, 1957 wurde der Innenraum durch Hugo Kückelhaus neugestaltet.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 04.06.2013

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten