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Krankenhauskirche St. Elisabeth Köln-Hohenlind

St. Elisabeth Köln-Hohenlind
St. Elisabeth Köln-Hohenlind
Blcik nach oben zur Glocke
Fassadendetail
rundes Glasfenster
Rundbogentür in der Krypta
Zweite westliche Seitenkapelle
Krypta mit Altar
Blick von der Empore
Blick auf die Südwand
Gemälde über dem Altar
Altarbereich
Blick zum Altar
Kircheninnenraum mit Emporen und Blick Richtung Altar

St. Elisabeth Köln-Hohenlind
St. Elisabeth Köln-Hohenlind
Blcik nach oben zur Glocke
Fassadendetail
rundes Glasfenster
Rundbogentür in der Krypta
Zweite westliche Seitenkapelle
Krypta mit Altar
Blick von der Empore
Blick auf die Südwand
Gemälde über dem Altar
Altarbereich
Blick zum Altar
Kircheninnenraum mit Emporen und Blick Richtung Altar
Standort
Werthmannstraße 1
50935 Köln
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1930-32
Epoche(n):
Moderne
Urheber*in:
Bauherr*in:

1930 wurde die katholische Kirche St. Elisabeth des Krankenhauses Köln-Hohenlind in Lindenthal von Dominikus Böhm entworfen und 1932 geweiht. Das Krankenhaus für den deutschen Caritasverband stammt vom Düsseldorfer Büro H. Tietmann und K. Haake (1930-32).

Der Sakralbau schließt im Norden senkrecht an den langgestreckten Klinikumkomplex von mehreren Geschossen Höhe an. Die Krankenhauskirche kann als Zentrum der Anlage betrachtet werden.

Der traditionelle Typus einer dreischiffigen Hallenkirche wurde von Böhm in ungewöhnlicher Art und Weise umgesetzt: Die verklinkerte Stahlskelettkonstruktion ist mit einem halbrunden, gebäudehohen Chorabschluss versehen. Durch hohe Rundbogenfenster an der Ostseite tritt Licht in das Kircheninnere. Der flach gedeckte Innenraum ruht auf schlanken Pfeilern.

Das Mittelschiff der Krankenhauskirche liegt auf Erdgeschossniveau des Krankenhauses, die äußeren Schiffe und der Chor auf Ebene des ersten Geschosses. Dadurch ergibt sich eine räumliche Trennung für gesunde und kranke Kirchenbesucher: Die Seitenschiffe und Emporen (auf einer mit den Krankenhausgeschossen vereinheitlichten Höhe) sind für die Kranken vorgesehen.

Über eine raumbreite Treppe mit 15 Stufen lässt sich der erhöhte Chorraum mit seinem, aus der Apsis gerücktem Altar erreichen. In den Jahren 1949/50 versah Peter Hecker den Chor mit seiner Ausmalung, dem Jüngsten Gericht.

Im Erdgeschoss befinden sich Andachtsräume und eine Krypta.
Die Ausstattungsstücke der seit 1982 denkmalgeschützten Kirche stammen unter anderem von Ewald Mataré.

Weitere Bauten von Böhm finden Sie auch auf der Route Dominikus Böhm.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 16.03.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten
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