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Person > Böhm, Dominikus

Dominikus Böhm (1880-1955)
Das facettenreiche Werk des Architekten Dominikus Böhm sollte wegweisend für den modernen Sakralbau in Deutschland werden.
1926 wurde Böhm an die Kölner Werkschulen berufen, wo während seiner ersten Lehrjahre Bauten wie St. Kamillus in Mönchengladbach und sein womöglich bekanntester Kirchenbau St. Engelbert in Köln-Riehl entstanden.
Die Pfarrkirche Christus König in Leverkusen-Küppersteg von 1927/28 markiert die Wende Böhms vom Expressionismus hin zur Neuen Sachlichkeit.
Nach seinem Rückzug aus der Kölner Werkschule 1934 zog sich Dominikus Böhm mit seiner Familie an seinen Geburtsort Jettingen in Bayern zurück, um nach Kriegsende wieder nach Köln zurückzukehren, wo er sich besonders dem Wiederaufbau von Kirchen widmete. So rekonstruierte er 1953-55 St. Engelbert in Essen (1934-37), die während des Zweiten Weltkriegs größtenteils zerstört wurde.
In seinem Wirken hervorzuheben sind unter anderem die Heilig-Kreuz Kirche in Dülmen (2005 umgestaltet) und St. Engelbert in Köln, ein bedeutender Bau des deutschen Expressionismus.
Zu seinem Spätwerk zählt die Pfarrkirche Heilig Geist in Hagen-Emst. Für die Kirche St. Stephan in Brühl entwarf er den Kindergarten und das Jugendheim, wobei sein Sohn Gottfried den Baukomplex schließlich realisierte. St. Maria Königin in Köln sollte Dominikus Böhms letzter Kirchenbau werden – die Kirche wurde ein Jahr vor seinem Tod fertiggestellt und geweiht.

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