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Burg Schnellenberg Attendorn

Burg Schnellenberg
Feste an der Burg Schnellenberg
Zufahrt Burg Schnellenberg
Burgturm
Burg Schnellenberg

Burg Schnellenberg
Feste an der Burg Schnellenberg
Zufahrt Burg Schnellenberg
Burgturm
Burg Schnellenberg
Standort
Schnellenberg 1
57439 Attendorn
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1222 / 16. Jh.
Epoche(n):
Renaissance
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
www.burg-schnellenberg.de

Um 1200 existierten oberhalb von Attendorn scheinbar mehrere Burgmannssitze. Eine der Burgen war im Besitz der Familie von Schnellenberg, eine andere gehörte der Kölner Kirche. Der Kölner Erzbischof Engelbert I. baute im 13. Jahrhundert die auf einem Felsen über der Bigge liegende Burg aus.
Das historische Bauwerk, welches zu den bedeutendsten Burganlagen Westfalens gehört, wurde im Jahr 1222 erstmals urkundlich erwähnt. Nachdem der Kölner Kurfürst dem Freiherrn Caspar von Fürstenberg die Burg im Jahr 1594 überließ, erlebte die Burg Schnellenberg Ende des 16. Jahrhunderts ihre Blütezeit. Baumeister und Kunsthandwerker aus aller Welt sorgten in den Folgejahren für die Ausgestaltung der Burg.
Sehenswert sind die vollständig erhaltenen Renaissancebauten, zu denen die Kapelle aus dem Jahr 1600, der Rittersaal mit dem Weinschrank, die Gerichtslaube sowie das Museum gehören. Heute gehört die Burg Schnellenberg zu den größten erhaltenen Burganlagen Westfalens.
Im 19. Jahrhundert richtete man im rechten Seitenflügel der Unterburg eine Brauerei ein. Durch den Wegzug der Familie von Fürstenberg und einen Brand im Jahr 1889 verfiel die Burg zunehmend, bis Wenemar Freiherr von Fürstenberg die Burg 1931 erbte und diese bis 1961 wieder aufbauen ließ. Seit 1928 führt die Pächterfamilie Bilsing im Burg Schnellenberg ein Hotel und Restaurant.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 17.05.2011

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