baukunst-nrw

Steinmüllergelände Gummersbach

Vorplatz am Stadtgarten
Halle 32 von Süden in der Dämmerung
Heiner-Brand-Platz
Schwalbe-Arena
Stadtgarten im Steinmüllergelände
Zugang von der Rospestraße
Aufgang zur Rospestraße von der Steinmülleralle aus gesehen
Steinmülleralle zwischen Bildungszentrum und Schwalbe-Arena
Halle 51
Halle 51
Steinmüller-Hotel
Forum Gummersbach
Busbahnhof an der Hubert-Sülzer-Straße
 Zugang von der Andienungsstraße im Norden des Geländeszum Steinmüllergelände in Gummersbach

Vorplatz am Stadtgarten
Halle 32 von Süden in der Dämmerung
Heiner-Brand-Platz
Schwalbe-Arena
Stadtgarten im Steinmüllergelände
Zugang von der Rospestraße
Aufgang zur Rospestraße von der Steinmülleralle aus gesehen
Steinmülleralle zwischen Bildungszentrum und Schwalbe-Arena
Halle 51
Halle 51
Steinmüller-Hotel
Forum Gummersbach
Busbahnhof an der Hubert-Sülzer-Straße
 Zugang von der Andienungsstraße im Norden des Geländeszum Steinmüllergelände in Gummersbach
Standort
Steinmüllerallee, Fabrikstraße
51643 Gummersbach
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

Durch die Insolvenz des Kessel- und Anlagenbauers L. & C. Steinmüller im Jahr 2000 fiel ein ca. 180.000 m² großes innenstadtnahes Gelände in Gummersbach brach, das vorwiegend mit Gewerbehallen bebaut war. Die Stadt Gummersbach kaufte das gesamte Gelände im Juli 2002.
Zur Neuordnung des Areals leitete die Stadt Gummersbach ein Bauleitplanverfahren ein. Der Rahmenplan für das ehemalige Steinmüller-Gelände basiert auf dem Siegerentwurf des Büros Lex Kerfers Landschaftsarchitekten aus München in Kooperation mit dem Büro scheuvens + wachten aus Dortmund im freiraumplanerischen Wettbewerb von 2005. Dabei wurden Nutzungsszenarien und Typologien zur Entwicklung der Hauptbaufelder entwickelt.
Den historischen Bezug stellt das umgebaute Industriegebäude Halle 32 dar, in dem nun Kulturveranstaltungen stattfinden.
Die Halle 32 und der Stadtgarten als zentrale Grünachse bilden das Herz des Areals. Daneben sind Wohnen, Studieren, Arbeiten und Einkaufen weitere zentrale Nutzungen.
Das im umgebenden Stadtumbaugebiet liegende Ackermanngelände bietet einen neuen Standort für innerstädtisches Wohnen für alle Generationen. Des Weiteren finden 2000 Studierende der Informatik und Naturwissenschaft im angrenzenden Areal des Campus Gummersbach (FH Köln) Raum zum Forschen. In Kombination mit neu angesiedelten Unternehmen entlang der Fabrikstraße können neue Synergieeffekte zwischen Forschung und Praxis entstehen.
Das neue Shoppingcenter im östlichen Bereich soll das Einkaufsangebot der nahegelegenen Innenstadt ergänzen. Alle Angebote werden durch ein großzügiges Netz aus öffentlichen Freiräumen zusammengeführt.
Die infrastrukturelle Anbindung erfolgt durch das Nordtor und eine Fußgängerbrücke. Zusammen mit Investoren, Bürgern und Planern wird das 18 Hektar große Industrieareal so in den städtebaulichen Kontext der Innenstadt eingebunden.

Auszeichnungen:

  • Stadt macht Platz - NRW macht Plätze, Landeswettbewerb 2004 (MBV NRW), Preisträger

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 11.05.2026

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Kategorien

Stadtplanung Bebauungsplanung
Stadtplanung Platz- und Quartiersplanung
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