Eingangsbereich der Halle 32

Außenbereich des Restaurants

Innenraum der Halle mit Blick auf die Bar

Seminarraum mit verglastem Dach

Veranstaltungssaal der Halle 32

Lageplan der Halle 32

Grundriss der Halle 32

Halle 32 Gummersbach

Steinmüllerallee 10, 51643 Gummersbach

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

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ausgezeichnetes Objekt Dieses Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert.

2013

Gegenwart

Heinrich Böll | Architekt Böll

Entwicklungsgesellschaft Gummersbach mbH

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Objekte gesamt: 2010

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Halle 32 Gummersbach

Die „Halle 32“ in Gummersbach liegt in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt auf dem ehemaligen Gelände der Firma Steinmüller, das die Stadt Gummersbach mit dem Ziel der Revitalisierung übernommen hat. 2013 wurde die historische Industriehalle, in der früher die sogenannte Gelbgießerei untergebracht war, durch den Architekten Heinrich Böll umgebaut.

Die Konzeption der Revitalisierung des Geländes sah den weitgehenden Abbruch der Produktionshallen und eine Aufbereitung sowie Neuerschließung vor. Als wesentliches Zeugnis der Bau- und Produktionsgeschichte des Standortes blieb die „Halle 32“ erhalten und wurde einer neuen, im Kontext der sonstigen vorgesehenen Nutzungen sowie der städtebaulichen Gesamtentwicklung stehenden Verwendung zugeführt. Der städtebauliche Rahmenplan maß der „Halle 32“ mit dem südlich angrenzenden Stadtgarten eine zentrale Bedeutung zu. Somit soll die „Halle 32“ zukünftig eine besondere Funktion als stadtbildprägendes Gebäude einnehmen.

Die Halle wird als multifunktionale Veranstaltungshalle für 1500 Besucher sowie für Seminare bis 400 Besucher und zu gastronomischn Zwecken genutzt. Die „Halle 32“ wird ebenfalls die Funktion als VIP- und Gastronomiebereich für die neue Sporthalle des VFL Gummersbach übernehmen. Die Konzeption beinhaltet, dass das charakteristische Erscheinungsbild und die ablesbaren Zeitschichten erhalten bleiben. Alle Fassaden blieben bei der Umgestaltung der Halle in ihrer Grundstruktur und Materialität im Wesentlichen erhalten. Die erforderlichen Ergänzungen wurden als neue Elemente sichtbar gemacht, so dass das heterogene Erscheinungsbild und die Ablesbarkeit der zeitlichen Entwicklung bestehen bleibt.

Auszeichnungen:
Auszeichnung Vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2015 (Land NRW/Architektenkammer NRW)

Autor: Dipl.-Ing Heinrich Böll Architekt BDA DWB / Redaktion baukunst-nrw

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