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Zeche Alte Haase Sprockhövel

Seitenansicht Zeche Alte Haase
Malakowturm
Zufahrt
Nebeneingang
Fassadendetail

Seitenansicht Zeche Alte Haase
Malakowturm
Zufahrt
Nebeneingang
Fassadendetail
Standort
Hattinger Straße
45549 Sprockhövel
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
  • Sanierung Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
Baujahr:
17. Jh. / 1880
Epoche(n):
Jugendstil
Urheber*in:
Bauherr*in:

Rund um die Stadt Sprockhövel südlich der Ruhr lassen sich zahlreiche Spuren der bergbaulichen Vergangenheit entdecken. Über 400 Jahre wurde hier Kohle abgebaut, bis 1969 mit der Stilllegung der letzten Zeche, Alte Haase in Niedersprockhövel, der Bergbau in diesem Gebiet ein Ende fand.
Der erhaltene Malakowturm, eingebunden in jüngere Bauten, hält die Erinnerung an diesen hier einst bedeutenden Wirtschaftszweig aber auch an die Geschichte einer der ältesten Zechen des Ruhrgebiets wach.
Bereits im 17. Jahrhundert entstanden, hat die Zeche sowohl den Übergang zum Stollenbetrieb als auch zum Tiefbau mitgemacht. Der letztere vollzog sich relativ spät: Erst Ende der 1880er Jahre wurde mit dem Abteufen des ersten Schachtes begonnen, dessen Fertigstellung fast ein Jahrzehnt dauerte. Während andernorts bereits stählerne Fördergerüste in Betrieb waren, erhielt der Schacht Julie noch einen Malakowturm, der heute der jüngste, kleinste und südlichste der erhaltenen Türme ist.
Der Anfang der 1990er Jahre restaurierte Malakowturm ist heute Wahrzeichen der Stadt Sprockhövel.

Autor*in: Route der Industriekultur/Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 15.03.2010

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