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Nikolauskloster in Jüchen

Nikolauskloster in Jüchen
Nikolauskloster in Jüchen von oben
Klostergebäude mit Dachreiter der Klosterkirche
Nikolauskloster, Nordansicht
Nikolauskloster, Eckansicht
Portal am Klostergebäude
Zugang zum Nikolauskloster
Lourdes-Grotte
Innenraum Klosterkirche, Blick Richtung Orgel
Innenraum Klosterkirche, Blick Richtung Altar
Innenraum Klosterkirche mit Deckenmalerei
Innenraum Klosterkirche, Altarbereich
Epitaph Erich-Adolph von Salm-Reifferscheidt
Deckenmalerei in der Kosterkirche

Nikolauskloster in Jüchen
Nikolauskloster in Jüchen von oben
Klostergebäude mit Dachreiter der Klosterkirche
Nikolauskloster, Nordansicht
Nikolauskloster, Eckansicht
Portal am Klostergebäude
Zugang zum Nikolauskloster
Lourdes-Grotte
Innenraum Klosterkirche, Blick Richtung Orgel
Innenraum Klosterkirche, Blick Richtung Altar
Innenraum Klosterkirche mit Deckenmalerei
Innenraum Klosterkirche, Altarbereich
Epitaph Erich-Adolph von Salm-Reifferscheidt
Deckenmalerei in der Kosterkirche
Standort
Nikolauskloster
41363 Jüchen
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
15. / 17. / 18. Jh.
Epoche(n):
Barock
Urheber*in:
Bauherr*in:
Internet:
nikolauskloster.de

Das Nikolauskloster entstand aus einer kleinen Einsiedelei im 12. Jahrhundert. Die schriftlich belegte Geschichte beginnt um 1400, als das Kloster auf Initiative des Schlossherren von Schloss Dyck gegründet wurde. Die erste bedeutende Bauphase war 1451 mit dem Neubau der Klosterkirche, die bis heute als Teil der Gesamtanlage erhalten ist.

Die heutige Gestalt des Nikolausklosters ist überwiegend durch die barocke Vierflügelanlage geprägt, die zwischen 1627 und 1732 errichtet wurde. Die Klostergebäude bestehen aus massivem Ziegelmauerwerk und bilden einen rechteckigen Innenhof. Typisch für den Barock sind die Natursteinsockel, Pilaster mit Natursteinkapitellen, Mansard- und Satteldächer sowie die reich gestalteten Türen und Fenster mit Natursteinrahmungen. Die Klosterkirche erhielt einen Mansarddachreiter mit oktogonaler Laterne, der 1807 mit Kupfer und Blei gedeckt wurde.

Im Zuge der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Kloster aufgelöst. Die Gebäude gingen in den Besitz der Familie von Salm-Reifferscheidt-Dyck über. Die Kirche wurde zeitweise als Vorratskammer genutzt und ab 1854 renoviert, bevor sie ab 1860 wieder für Gottesdienste geöffnet wurde.

1904 zog der Orden der Missionare Oblaten der Makellosen Jungfrau Maria in das Kloster ein. Seitdem dient das Nikolauskloster als Studienheim und geistliches Zentrum. Die barocke Substanz blieb weitgehend erhalten, spätere Ergänzungen wie die Lourdes-Grotte (1914) und kleinere Umbauten beeinträchtigten den historischen Charakter nicht wesentlich.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 03.07.2025

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