42389 Wuppertal
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Ausgezeichnet
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Denkmalgeschützt
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Objekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert
- Baujahr:
- 1911 / 2006-08 (Sanierung)
- Epoche(n):
- Urheber*in:
- Brüninghoff und Rampf (Tragwerk)Christoph & Unmack (Entwuf)Wissmann Architekten (Sanierung)Schmees & Lühn (Holzbau)
- Bauherr*in:
Die Halle war 1911 von der Firma Christoph & Unmack (damals größter Hersteller von Gebäuden in Holztafelbauweise) als Musterturnhalle für die internationale Hygieneausstellung Dresden errichtet worden.
Der zerlegbare „Döcker-Systembau“ (nach dem Erfinder Johann Gerhard Clemens Döcker benannt) besitzt eine Tragkonstruktion aus parabelförmigen Leimholz-Bogenbindern, die auf Otto Hetzer zurückgehen, den Erfinder gebogener, aus mehreren Lamellen verleimter Brettschichtträger. Nach ihrer Demontage wurde die Halle 1912 in Wuppertal wieder aufgebaut und bis heute genutzt.
Wissmann Architekten führten nun eine behutsame, umfassende Sanierung durch, welche die Qualitäten des Bauwerks berücksichtigt und hervorhebt. Die Jury des Deutschen Holzbaupreises urteilte: „Die Turnhalle Am Hedtberg ist nicht nur ein wertvolles Denkmal für die Geschichte des Holzbaus, sondern auch ein herausragendes Beispiel für die Langlebigkeit und Wiederverwendbarkeit, kurzum die Nachhaltigkeit von Holzbauwerken.“
Auszeichnungen:
- Deutscher Holzbaupreis 2009 (Holzbau Deutschland – Bund Deutscher Zimmermeister), Anerkennung
Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 09.09.2021
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