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Speicherstadt-Nord (ehem. Winterbourne Kaserne)

Speicherstadt-Nord (ehem. Winterbourne Kaserne)
Uhrenturm mit Gebäude An den Speichern 9 im Hintergrund
Gebäude in der Speicherstadt Münster
An den Speichern 12 mit ehemaliger Heeresbäckerei (Nr. 10) im Vordergrund
Verbindung und Treppenaufgang zwischen zwei Speichergebäuden
An den Speichern 5, ursprünglich Silo- bzw. Zellenspeicher, 2011 fertiggestellt
Giebelansicht, An den Speichern 5
An den Speichern 7
Gebäude An den Speichern 6 mit Glasgiebel

Speicherstadt-Nord (ehem. Winterbourne Kaserne)
Uhrenturm mit Gebäude An den Speichern 9 im Hintergrund
Gebäude in der Speicherstadt Münster
An den Speichern 12 mit ehemaliger Heeresbäckerei (Nr. 10) im Vordergrund
Verbindung und Treppenaufgang zwischen zwei Speichergebäuden
An den Speichern 5, ursprünglich Silo- bzw. Zellenspeicher, 2011 fertiggestellt
Giebelansicht, An den Speichern 5
An den Speichern 7
Gebäude An den Speichern 6 mit Glasgiebel
Standort
An den Speichern 2-15
48157 Münster
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1938 / 2000-2009
Epoche(n):
Moderne, Gegenwart
Urheber*in:
Schoeps & Schlüter Architekten GmbH (Umbau und Sanierung der Gesamtanlage)
Bauherr*in:
Internet:
www.speicherstadt-muenster.de

Die unter Denkmalschutz stehende Anlage "Speicherstadt-Nord" ist ein beispielhaftes Projekt für die Umnutzung einer ehemaligen 11,5 ha großen Militärkaserne in ein modernes Büro- und Kommunikationszentrum.
Die Anlage des ehemaligen Heeresversorgungsamtes ist bedeutend für die Geschichte des Militärs in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die weitgehend in ihrer ursprünglichen Gestalt erhaltene Anlage war die zentrale Stelle zur Lagerung, Verarbeitung und Verteilung von Nahrung und Viehfutter für die Garnison Münster und ihrer benachbarten Orte. Während der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfüllte sie die gleiche Funktion für die britische Besatzungsmacht.
Den Kern der Gesamtanlage bilden zwei Silospeicher, 7 Bodenspeicher und ein Bäckereigebäude. Alle Bauten sind in Stahlbetonskelettkonstruktion errichtet worden.
Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen unter Beibehaltung der industriehistorischen Substanz ist eine sehr vielfältige Nutzung der Gebäude erreicht worden:
Das Gebäude Nr. 9 fungiert seit 2001 als Büro- und Ausstellungsgebäude für den WLV. Das Gebäude dient als „Gesicht der Speicherstadt“ und hat zum Süden eine großzügige Glasfassade erhalten.
Im Gebäude Nr. 10, der ehemaligen Großbäckerei, befindet sich im Erdgeschoss ein großer multifunktionaler Veranstaltungs- und Festsaal mit Gastronomie. Saal und Küche mit Versorgungsräumen sind für ca. 700 Personen ausgelegt. Die tägliche Versorgung von ca. 500-600 Beschäftigten in der Speicherstadt übernimmt das Casino mit 200 Sitzplätzen, ebenfalls im Gebäude 10. Im Obergeschoss ist das Studieninstitut mit Büros und Seminar- und Schulungsräumen untergebracht.
Zur Versorgung des Rechenzentrums mit Kälte und elektrischer Energie wurde die Speicherstadt um den Neubau der Technikzentrale erweitert. Besonderheit hier sind das Notstromaggregat, die zentrale Kälteerzeugung für die Speicherstadt.

Autor*in: SCHOEPS & SCHLÜTER / Redaktion Baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 06.02.2023

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Architektur Gewerbebauten Verwaltungs-/Bürogebäude