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Siedlung Gütergasse Köln-Porz-Zündorf

Siedlung Gütergasse 2. Bauabschnitt
begrünte Reihenhäuser Siedlung Gütergasse
Siedlung Gütergasse, Reihenhäuser 1. Bauabschnitt
Siedlung Gütergasse, Reihenhäuser 1. Bauabschnitt
Siedlung Gütergasse 2. Bauabschnitt mit Durchfahrt
Siedlung Gütergasse Köln-Porz-Zündorf, 2. Bauabschnitt
Reihenhäuser 1. Bauabschnitt
Eckansicht Bauabschnitt 2
Blick auf die Durchfahrt mit Klosterkapelle links
ehemalige Kapelle des St.Josephskloster in Zündorf
Eingangstür mit Vordach aus Stahlrohr

Siedlung Gütergasse 2. Bauabschnitt
begrünte Reihenhäuser Siedlung Gütergasse
Siedlung Gütergasse, Reihenhäuser 1. Bauabschnitt
Siedlung Gütergasse, Reihenhäuser 1. Bauabschnitt
Siedlung Gütergasse 2. Bauabschnitt mit Durchfahrt
Siedlung Gütergasse Köln-Porz-Zündorf, 2. Bauabschnitt
Reihenhäuser 1. Bauabschnitt
Eckansicht Bauabschnitt 2
Blick auf die Durchfahrt mit Klosterkapelle links
ehemalige Kapelle des St.Josephskloster in Zündorf
Eingangstür mit Vordach aus Stahlrohr
Standort
Gütergasse / Enggasse
51143 Köln
  • Auszeichnung Ausgezeichnet

Die Siedlung Gütergasse aus den 1980er Jahren befindet sich im Herzen des alten Zündorf und geht auf Planungen von Gottfried Böhm zurück. Sie wurde in zwei Bauabschnitten errichtet.

Die fünfzehn Reihenhäuser des ersten Bauabschnitts wurden bis 1982 fertiggestellt und sind in Gruppen von zwei bis vier Häusern zusammengefasst, die über Fußwege erschlossen werden. Die Satteldächer der glatt verputzten giebelständigen Häuser sind durch längs eingeschnittene Dachterrassen unterbrochen, die über die komplette Tiefe der Häuser reichen. Dadurch entsteht eine abwechslungsreiche Dach- und Giebellandschaft. Auch eine Begrünung der Gebäude wurde bei der Planung mitgedacht: die Mehrzahl der Eingänge wird von halbkreisförmigen Vordächern aus Stahlrohr überdacht und viele Fassaden sind heute umfangreich begrünt.

Im Inneren der Reihenhäuser bildet eine als teilweise geschlossener Zylinder gestaltete durchgehende Spindeltreppe das Zentrum. Das Erdgeschoss ist vom Eingangs- und Essbereich an der Frontseite bis zum hinteren Wohnbereich durchgehend geöffnet.

Der zweite Bauabschnitt wurde 1986 bis 1987 errichtet und überbrückt mit einer langen Häuserzeile die Einmündung der Gütergasse in den Leinpfad am Rheinufer. Hier stehen zehn traufständige Reihenhäuser auf einem Sockel, der als Sammelgarage dient. Die Reihe wird seitlich von größeren giebelständigen Einheiten abgeschlossen und die Durchfahrt wird durch ein überhöhtes giebelständiges Torhaus markiert.

Die Siedlung Gütergasse repräsentiert eine sorgfältig geplante und gestaltete Stadterneuerung, die sich bewusst vom großmaßstäblichen Wohnungsbau der 1970er Jahre abwendet. Die Reihenhäuser im Kernbereich sind eng aneinandergebaut und öffnen sich nach oben, inspiriert von mittelalterlichen und mediterranen Vorbildern.

Auszeichnungen:

  • Kölner Architekturpreis 1985 (kap - KKV, BDA Köln, DWB, AFR), Auszeichnung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 15.02.2024

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Kategorien

Architektur Wohnbauten Mehrfamilienhäuser/Wohnsiedlungen
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