baukunst-nrw

Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Glasarkade abends beleuchtet
Glasarkade abends beleuchtet mit Wasserfläche
Glasarkade abends
Glasarkade tagsüber
Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Eingangsbereich

Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Innenansicht
Glasarkade abends beleuchtet
Glasarkade abends beleuchtet mit Wasserfläche
Glasarkade abends
Glasarkade tagsüber
Wissenschaftspark Gelsenkirchen
Wissenschaftspark Gelsenkirchen Eingangsbereich
Standort
Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen
  • Auszeichnung Ausgezeichnet

Der 1995 eröffnete Wissenschaftspark Gelsenkirchen im Stadtteil Ückendorf war ein Projekt der Internationalen Bauausstellung Emscher-Park (IBA).

Das Gebäude steht auf dem ehemaligen Gelände des Thyssen Guss-Stahlwerks und der stillgelegten Zeche Rheinelbe inmitten einer neuangelegten Parklandschaft und ist ein Symbol für den Strukturwandel in der Region.
Ein ca. 300 Meter langer in Nord-Süd-Richtung verlaufender schmaler Riegel ist am östlichen Rand des Grundstücks positioniert und ermöglicht so auf dem restlichen Teil des Grundstücks eine weitläufige Parkanlage mit einer großzügigen Wasserfläche innerhalb der dichten umliegenden Bebauung.

Zur Wasserfläche hin ist der Riegel nahezu auf der vollen Länge mit einer Schrägverglasung versehen, die innen eine lichtdurchflutete Ausstellungshalle mit Blick auf die Parklandschaft entstehen lässt und durch ihre Länge und Stringenz beeindruckt.
Auf der anderen Seite Richtung Osten docken rechtwinklig zum Riegel insgesamt neun quaderförmige dreistöckige Baukörper an, in denen sich die Büro- und Verwaltungsräume der verschiedenen Mieter aus den Bereichen Forschung, Entwicklung und Dienstleistung befinden.

Der Künstler Dan Flavin schuf an den Aufzugsschächten farbige Lichtinstallationen aus Leuchtstoffröhren. Durch die Glasfassade erzeugt der Künstler ein Spiel mit Innen und Außen, welches sich durch Reflexion und Brechung im Zusammenspiel mit Architektur und Landschaft ergibt.

Weitere Informationen zum künstlerischen Werk finden Sie auf der Seite Kunst und Bau in NRW:

Lichtinstallation

Auszeichnungen:

  • Deutscher Architekturpreis 1995 (E.ON Ruhrgas AG), Preisträger
  • Constructec-Preis für Europäische Industriearchitektur 1998 (Deutsche Messe AG und BDA), Anerkennung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 23.10.2025

Objektkommentare

Kategorien

Architektur Gewerbebauten Verwaltungs-/Bürogebäude