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Gut Rödinghausen - Industriemuseum Menden

Gut Rödinghausen Ostansicht
Nordostansicht
Südwestansicht
Westansicht
Südansicht
Eingangstür
Südwestecke des großen Saals
Korridor
nördliches Nebengebäude
südöstliche Nebengebäude
Gut Rödinghausen um 1900

Gut Rödinghausen Ostansicht
Nordostansicht
Südwestansicht
Westansicht
Südansicht
Eingangstür
Südwestecke des großen Saals
Korridor
nördliches Nebengebäude
südöstliche Nebengebäude
Gut Rödinghausen um 1900
Standort
Fischkuhle 15
58710 Menden
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1807 / 2017-2019 (Einrichtung Industriemuseum)
Epoche(n):
Klassizismus, Gegenwart
Urheber*in:
Architekt Prof. Jürg Steiner (museale Einrichtung Dauerausstellung)
- keine Angabe - (Herrenhaus und Park)
Bauherr*in:

Gut Rödinghausen befindet sich im Ortsteil Lendringsen der Stadt Menden im Sauerland. Das klassizistische Herrenhaus gehört zu einer Anlage mit Wirtschaftsgebäuden und einem kleinen Park. Seit 1983 ist die Anlage denkmalgeschützt. Heutzutage wird das Herrenhaus als Industriemuseum der Stadt Menden genutzt, welches 2019 in dem Gebäude neu eingerichtet wurde.
 
Der Bezug zur Industriekultur in Menden ist durch das westfälische Adelsgeschlecht der Freiherren von Dücker gegeben, die im 19 Jahrhundert die Rödinghauser Eisenfabrik gründeten. Das zweigeschossige fachwerksichtige Herrenhaus mit Mansarddach ließ Caspar Ignaz von Dücker 1807 als Familiensitz erbauen. An derselben Stelle hatte es bereits einen barocken Vorgängerbau gegeben. Von diesem ist eine Wappentafel von 1698 erhalten, die sich über dem zweiflügeligen Eingangsportal mit einläufiger Freitreppe befindet.

Über dem hell gestrichenen Steinsockel des Kellergeschosses sind die Haupt- und die nördliche Außenwand in Fachwerk mit rosa Gefachen ausgeführt. Die Hauptfassade wird in Dachhöhe durch einen Dreiecksgiebel betont. Die Fassaden im Süden und Westen sind mit Schiefertafeln verkleidet. Eine Treppe auf der Rückseite führt über einen Hintereingang in das Gebäude. Regelmäßig angeordnete Sprossenfenster gliedern alle Fassaden.

In den Innenräumen haben sich Teile der hölzernen Ausstattung sowie bauzeitliche Treppen, Türen und Fenster erhalten.

Die Wirtschaftsgebäude befinden sich östlich des Herrenhauses und umfassen an drei Seiten einen Innenhof. Auf der Rückseite des Herrenhauses liegt der Park mit historischem Baumbestand. Dieser Park ist umgeben von der Hönne, einem kleinen Flusslauf. Den Park ließ Caspar Ignaz von Dücker anlegen, nachdem er während seines Studiums der Industrieverfahren in England von den dortigen Landschaftsgärten inspiriert worden war.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 16.11.2022

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