St. Pius X. in Krefeld-Gartenstadt

seitliche Ansicht Südseite

Eingang der Kirche

freistehender Glockenturm

Innenansicht mit Blick zum Altar

St. Pius X. Krefeld

Traarer Str. 380, 47829 Krefeld

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denkmalgeschütztes Objekt

1966-68 / 1988 (Glockenturm)

1950er-70er Jahre

Architekt Josef Lehmbrock
Stefan Polónyi
(Tragwerk)
W. Busch
(Glockenturm)

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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St. Pius X. Krefeld

In dem nach dem Zweiten Weltkrieg gegründeten Krefelder Stadtteil Gartenstadt befindet sich die katholische Kirche St Pius X. Die Gründung einer neuen Siedlung in Krefeld wurde aufgrund der zunehmenden Wohnungsnot sowie dem gleichzeitigen industriellen Aufschwung notwendig. Eine Fläche für dieses neue Stadtgebiet fand sich auf dem ehemaligen Flugplatzgelände zwischen Traar, Verberg, Uerdingen und Bockum. Der im Jahr 1954 genehmigte Bebauungsplan bezog die Errichtung einer katholischen und einer evangelischen Kirche in die Planungen mit ein. 

Eine erste Notkirche wurde jedoch erst 1959 erbaut und ebenfalls Pius X. geweiht. Heute dient die ehemalige Notkirche unter dem Namen Oscar-Romero-Haus als Pfarrheim der Gemeinde. 

Die heutige Kirche St. Pius X. mit der markanten Dachkonstruktion wurde ab 1966 nach einem Entwurf des Düsseldorfer Architekten Josef Lehmbrock errichtet und 1968 geweiht. Lehmbrock arbeitete mit dem Bauingenieur Stefan Polónyi zusammen, der die Tragwerksplanung übernahm. 1988 wurde der freistehende Glockenturm westlich der Kirche nach Plänen von W. Busch errichtet. 

Die im Grundriss quadratische Kirche wird von einer Zeltdachkonstruktion überspannt, die durch vier Schalen aus mit Kupfer gedecktem Holz gebildet wird. Auf der zur Straße gewandten Seite im Süden liegen die zwei Eingänge, die durch Bronzetüren verschlossen werden. Der Baukörper aus Beton, der V-förmig zur Mitte hin einknickt, wird auf allen Seiten durch Betonstreben gegliedert, die in regelmäßigem Abstand aufgereiht sind und in deren Zwischenräumen sich die Fensterstreifen zur Beleuchtung befinden.

Im Inneren bildet der Altar den Mittelpunkt des Raumes, über dem sich die hölzerne Dachkonstruktion wie ein schützendes Zelt ausbreitet. Die Orgel der Kirche stammt aus dem Jahr 1974.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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