Ansicht Schildergasse

Durchgang Antoniterkirche

Innenansicht Fassade

Blick in das Kuppelgeschoss

Peek & Cloppenburg Weltstadthaus Köln

Schildergasse 65-67, 50667 Köln

Legende für Merkmale

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IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt

1999-2005

Gegenwart

Hochtief
(Rohbau)
Knippers Helbig Beratende Ingenieure
(Tragwerksplanung Fassade)
Renzo Piano | Renzo Piano Building Workshop
Krebs und Kiefer Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH
(Prüfingenieure)

Peek & Cloppenburg KG

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Objekte gesamt: 2010

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Objektanzahl: 2120

Peek & Cloppenburg Weltstadthaus Köln

Das Kölner Weltstadthaus der Peek & Cloppenburg KG steht zwischen den nüchternen Zweckbauten der Antonsgasse und der Antoniterkirche und überbaut die vielbefahrene vierspurige Nord-Süd-Fahrt.
Das Gebäude ist zweiteilig angelegt: Zur Antonsgasse hin ist der Baukörper kubisch gehalten und mit einer Natursteinfassade verkleidet, die auf die umgebende klassischen Blockarchitektur Bezug nimmt. An der Schildergasse geht dieser kantige Teil des Gebäudes in einen fließenden doppelt gewölbten verglasten Trakt über, der sich - wie hingegossen – an der Antoniterkirche vorbei bis zur Cäcilienstraße hinzieht.
Dabei beschreibt nicht nur sein Grundriss einen Bogen, sondern auch die Höhe ist gewölbt und als filigrane Glashülle über den Kernbau gelegt. Den markanten Abschluss bildet ein transparenter Kopfbau über der Nord-Süd-Fahrt.
Obwohl es sich um einen markanten Solitair handelt, wird die benachbarte Kirche in ihrer Wirkung betont und keinesfalls durch das Weltstadthaus erdrückt. In einen großzügigen Bogen nimmt sich das Kaufhaus zurück.
Die Besonderheit des fünfgeschossigen Stahlbetonbaus liegt in der gläsernen Haut, die sich wie ein Schirm über das Gebäude spannt. Sie ist aufgehängt an einem Stahlbock und wird von 66 seilverspannten Holzleimbindern getragen, die ein fächerartiges Rippensystem bilden.
Tatsächlich ist die Außenhaut vom Gebäude abgerückt. Im Eingangsbereich beträgt die Distanz über fünf Meter; im rückwärtigen Teil sind es 1,30 Meter.
Insgesamt herrscht außen wie innen eine luftige Atmosphäre, die Raumhöhe bzw. Tiefe erlebbar werden lässt.

Mehr auf koelnarchitektur.de

Siehe auch Weltstadthaus Düsseldorf, Weltstadthaus Wuppertal

Auszeichnungen:
Holzbaupreis NRW 2006 (Landesbetrieb Wald und Holz NRW, Landesbeirat Holz NRW, Informationsdienst Holz), Preisträger

Autor: Petra Metzger (koelnarchitektur) / Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

1 Kommentar / Kommentar verfassen

dirk berhausen schrieb am 30.10.2007 um 17:33
schade, daß das gebäude im inneren nichts von den städtbaulichen und entwurflichen qualitäten wiederspiegelt.... man könnte sich glatt auch auf der rolltreppe einer x-beliebigen kaufhof-filiale befinden.

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