Neue Wallfahrtskirche St. Maria, Königin des Friedens

Vorplatz mit Pilgerhaus und Pilgerweg

Eingangsbereich der Wallfahrtskirche

Gesamtansicht Mariendom

Innenraum mit Emporen

Neue Wallfahrtskirche St. Maria, Königin des Friedens

www.mariendom.de/

Elberfelder Straße 12, 42553 Velbert

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denkmalgeschütztes Objekt

1966-68

1950er-70er Jahre

Gottfried Böhm

Erzbistum Köln

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Neue Wallfahrtskirche St. Maria, Königin des Friedens

Die ansteigende Zahl der Pilger nach dem Zweiten Weltkrieg – in der Pilgerkirche wird ein Gnadenbild, ein kleiner Kupferstich der Immaculata (1661) verehrt – machte einen Neubau der Kirche im Velberter Ortsteil Neviges notwendig. Gottfried Böhm schuf im Auftrag des Erzbischofs 1966-68 die Wallfahrtskirche Maria Königin des Friedens an einem Hang westlich des bestehenden Franziskanerklosters.

Der Stahlbetonbau wurde auf einem unregelmäßigen, mehreckigen Grundriss errichtet und ist mit einem freitragenden Faltdach aus Beton bedeckt. Durch Sakristeien ist der Kirchenbau mit dem Kloster verbunden.
Die steil aufragenden Wände und Dächer des skulptural anmutenden Baukörpers sind kantig voneinander abgesetzt und mehrfach geknickt. Die unregelmäßige, verschachtelte Dachlandschaft variiert in ihren Höhen. Dabei vermittelt das Bauwerk den Eindruck eines felsartigen Gebildes.
Der Innenraum der Wallfahrtskirche Neviges besticht durch seine Weite und die Gestaltung in Annäherung an einen offenen Kirchenvorplatz, bei der das Backsteinpflaster und die Straßenlaternen wieder aufgegriffen wurden. Zwei Kapellen, eine Unterkirche und weitere Nebenräume sind vom Hauptraum abgetrennt. Die dreigeschossigen, balkonartig in den Raum hervorkragenden Emporen sind aus unterschiedlichen kantigen Formen zusammengesetzt und erscheinen durch die rückseitige Beleuchtung besonders plastisch. Auch die Entwürfe für die farbigen Glasfenster stammen von Gottfried Böhm.

Der Vorplatz des Mariendoms wird durch den ansteigenden Pilgerweg, der auf einer Seite von dem Pilgerhaus gesäumt ist, gekennzeichnet. Der Sichtbetonbau folgt der Biegung des Weges und steigt stufenweise an. Dabei kragt das Obergeschoss des Pilgerhauses weit hervor. Die Fassade wird durch den Wechsel von halbrunden Erkern und geraden Wänden charakterisiert.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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