Gartenansicht Hohenhof

Ansicht von Südwesten mit Blick in den Brunnengarten

Toreinfahrt mit Gärtnerhaus

Hohenhof

www.route-industriekultur.de

Am Stirnband 10, 58093 Hagen

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denkmalgeschütztes Objekt Dieses Objekt gehört zur Route der Wohnkultur.

1908

Jugendstil

Architekt Henry van de Velde

Karl Ernst Osthaus

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Objekte gesamt: 2010

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Hohenhof

Der Hohenhof ist ein Baudenkmal von europäischem Rang. Er wurde 1906 bis 1908 von Henry van de Velde als Wohnhaus für die Familie Osthaus erbaut.
Das Gebäude gilt als eines der wenigen erhaltenen "Gesamtkunstwerke" des Jugendstils. Nach dem Willen von Karl Ernst Osthaus sollte der Hohenhof als Zentrum der Künstlerkolonie Hohenhagen dienen, die jedoch nur in Ansätzen realisiert wurde.
Der Hohenhof war als bekrönender Abschluss eines terrassierten Hanges gedacht. Der Hohenhof, dessen Grundriss die Form eines Doppelhakens hat, war 1908 bezugsfertig.
Das Baumaterial entsprach der bergisch-märkischen Tradition: Das blauschwarze Gestein eines benachbarten Steinbruchs verbindet sich harmonisch mit schwarzer Niedermendiger Basaltlava und bläulichem Moselschiefer, kombiniert mit weiß und grün für Türen und Fenster.
Nur die östliche Hangfassade zeigt Achsensymmetrie, während die Eingangs- und Gartenseiten die unregelmäßige Raumaufteilung im Innern widerspiegeln.
Van de Velde schuf die Innenarchitektur vollständig aus einem Guss: Möbel, Wanddekorationen und Bodenbeläge, Lampen und Stoffe, Geschirr und Besteck wurden nach eigenen Entwürfen in Absprache mit dem Bauherrn gestaltet.
Von Bedeutung für die dekorative Gestaltung der Haupträume waren verschiedene Kunstwerke, um die herum die Einrichtung farblich komponiert wurde.
Seit Anfang der 1980er Jahre wurden die Räume rekonstruiert und die Jugendstileinrichtung wieder zusammengetragen. Verbaute Türöffnungen wurden geöffnet, Stuckornamente freigelegt und die Wandbespannung wieder eingesetzt. Die originalen Möbel wurden wieder aufgekauft bzw. aus dem Lagerkeller geholt, einige fehlende Stücke wie Sofas mussten nachgebaut werden. Die Rekonstruktion der Innenausstattung und der ursprünglichen Einrichtung wurde en detail bis zur entsprechenden Türklinke durchgeführt.
Mit der Einbindung als Ankerpunkt der Route der Industriekultur ging der Ausbau zum "Museum des Hagener Impulses" mit weiteren Ausstellungsräumen, auch für Wechselausstellungen, einher.

Autor: Route Industriekultur/ Redaktion Baukunst NRW
Zuletzt geändert am 12.09.2007

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