Südfassade und Turm

Ansicht von Süden

Detail Turm

Orgel von Dominikus Böhm

Chorraum nach der Renovierung 2008

Blick auf die Orgel, 2005

Pfarrkirche Heilig Geist in Hagen-Emst

Willdestraße 19a, 58093 Hagen

Legende für Merkmale

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denkmalgeschütztes Objekt

1955

1950er-70er Jahre

Dominikus Böhm

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Pfarrkirche Heilig Geist in Hagen-Emst

Die im Volksmund genannte „Bleistiftkirch“ besteht aus einem Saalbau mit nahtlos anschließendem halbrundem Chor. Das Gotteshaus ergänzt die von Georg Spelling entworfene Notkirche aus dem Jahr 1926 und dient der 1911 planmäßig angelegten Gartenstadt von Karl Ernst Osthaus.
Die Einraumkirche mit ihrer bedeutenden Architektur und Innenausstattung ist als Gesamtkunstwerk zu bewerten. Das Hauptgebäude besteht aus einem hoch aufragenden, rot verklinkerten rechteckigen Saalbau. Im Süden erstrecken sich der Glockenturm und der niedrig gehaltene Sakristeitrakt, im Norden schließt die Taufkapelle das Raumensemble.
Der Ausbau ist durch klare geometrische Form geprägt. Die Ost- und Eingangsfassade besteht aus einer schlichten, im Läuferverband geklinkerten Giebelwand, über deren Eingangsportal sechs gleichgroße Rechteckfenster angeordnet wurden.
Der längliche Hauptsaal ist mit einem Satteldach aus Schieferplatten bedeckt. Der Turm ist ein architektonisches Highlight, denn vor der Südfassade erhebt sich aus einem 15 Meter hohen Kegeldach der 47 Meter hohe zylinderförmige Glockenturm. Die oberen Fenster in Richtung Norden zeigen verschiedene Sternbilder. Die unteren Buntglasfenster stellen die sieben Sakramente dar.
Der Kirchenbaumeister Dominikus Böhm entwarf nicht nur die Architektur sondern auch einen Großteil der Ausstattungselemente: Den 2007/2008 verkleinerten und Richtung Osten vorgezogenen Marmoraltar und das Taufbecken aus grünem Marmor.
Der sonst nüchtern gehaltene Kirchenraum enthält als einziges Schmuckelement eine Stuckdecke mit stilisierten Feuerzungen des Pfingstfestes, des Titularfests der Gemeinde. Böhms zentraler Entwurf, die Kirche als ein Gesamtkunstwerk darzustellen, wurde durch die Einbindung weiterer namhafter Künstler erreicht: So entwarf der Künstler Egbert Lammers 1990/1992 die Glasmalereien in der Tauf- und Turmkapelle. Von Hildegard Buchholz stammen die Stickarbeiten des Kreuzwegs.

Autor: Redaktion baukunst-nrw

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