die Heilig-Geist-Kirche in Bielefeld

Heilig-Geist-Kirche Bielefeld mit Pfarrhaus von Süden

Gemeindezentrum Heilig Geist von Norden

Turm der Heilig-Geist-Kirche Bielefeld mit Schatten der Kirchendachlaterne

Heilig-Geist-Kirche Bielefeld von Nordwesten

Von Prof. D. Baumewerd angeregter Brunnen mit den Symbolen der vier Evangelisten von Eva Limberg im Innenhof

Blick vom Haupteingang zum Altar

Innenansicht mit Blick auf die Fenstergalerie, Altar und Orgel

Blick auf den Altarbereich

Kuppel und Dachlaterne

Orgel der Heilig-Geist-Kirche

Detail der Fenstergalerie

Rundfenster im Osten über dem Tabernakel

Taufbrunnen der Kirche

Altar- und Vortragekreuz von Thomas Torkler

Bronzene Tabernakeltüre mit Emmaus-Motiv

Kreuzweg von Bert Gerresheim, 5. Station

Grundriss des Gemeindezentrums

Heilig-Geist-Kirche Bielefeld

Spandauer Allee 48, 33619 Bielefeld

1990 - 1991

Postmoderne

kresings GmbH
Dieter Georg Baumewerd

- keine Angabe -

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Objekte gesamt: 2010

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Heilig-Geist-Kirche Bielefeld

Die Heilig Geist Kirche in Bielefeld wurde von 1990 bis 1991 nach Plänen der Architekten Prof. Dieter Georg Baumewerd und Rainer Maria Kresing errichtet.

Zuvor dienten die Heilig Geist Kirche am Wellensiek aus dem Jahr 1939 und die Kirche Heilige Familie in Uerentrup aus dem Jahr 1963 der Gemeinde als Versammlungsort. Die Grundsteine der beiden Kirchen sind in die neue Heilig Geist Kirche neben dem Eingang integriert. Der aus Uerentrup übernommene Grundstein stammt jedoch nicht aus den 1960er Jahren, sondern wurde bereits für die Kirche Heilige Familie aus der Kapelle des sogenannten Mönkehofs entnommen und weist noch ein altes Steinmetzzeichen auf.

Die Heilig Geist Kirche wurde auf dem Grundriss eines Oktogons konzipiert, an das sich die Sakristei, das Pfarrheim, das Pfarrhaus und der Kirchturm anschließen, sodass ein geschlossener Innenhof entsteht. Zusätzlich schließen sich zwei kleinere Kapellen an das den achteckigen Kirchraum. Farblich wird die Gestaltung des Gebäudeensembles vor allem durch den roten Ziegelstein bestimmt. Abgeschlossen wird der Kirchbau durch die Fenstergalerie und eine Kirchendachlaterne. Der quadratische Kirchturm ruht im Erdgeschoss auf Pfeilern und öffnet sich dort zu allen vier Seiten, während die oberen Geschosse als geschlossene Wände gestaltet sind, die nur durch eine Reihe schmaler Fensteröffnungen gegliedert werden.

Der Innenraum wird durch acht Betonsäulen gegliedert, welche die mit Buntglasfenstern von Prof. Dieter Georg Baumewerd ausgestattete Fenstergalerie stützen. Der Altar, der eine Reliquie der Seligen Pauline von Mallinkrodt enthält, steht im Zentrum eines leicht erhöhten halbrunden Podests. Neben dem Altar steht das 1998 von Thomas Torkler gestaltete Kreuz und hinter ihm der Tabernakel, von dem Teile aus der Heilig-Geist-Kirche übernommen wurden. Ein Rundfenster von W. Buschulte bildet den hinteren Abschluss des Altarbereichs, das die Begegnung von Himmel und Erde abbildet.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 19.04.2016

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