Die Südseite nach der Sanierung 2016

Fassade mit Trapezen und Balkenköpfen

Die Nordseite nach der Sanierung 2016

Haus Mayer-Kuckuk

Böckingstr. 9, 53604 Bad Honnef

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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ausgezeichnetes Objekt denkmalgeschütztes Objekt

1967 / 2015 (Sanierung)

1950er-70er Jahre

Architekt Christian Welter | projektplus GmbH
(Sanierung 2016)
DÖRING DAHMEN JOERESSEN ARCHITEKTEN

Theo Mayer-Kuckuk

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Objekte gesamt: 2010

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Haus Mayer-Kuckuk

Das von Wolfgang Döring 1967 entworfene Haus Mayer-Kuckuk ist mittlerweile ein Klassiker des modernen Bauens. Es entstand in einer Zeit technischer Utopien und war mit dem Anspruch entworfen worden, die Erkenntnisse aus der industriellen Fertigung auch auf den Hausbau anzuwenden.

Die konstruktiven Elemente des Hauses sind deutlich zu erkennen, es wirkt eher wie eine Produktionsstätte, als wie ein Einfamilienhaus. Das Fertighaus hat ein Tragwerk aus Leimholzbalken und ist mit dreieckigen Holzscheiben ausgesteift. In das Holzfachwerk sind Platten eingehängt, die außen mit Eternit, innen mit Spanplatten verkleidet sind.

Das ganze Gebäude ruht auf dünnen Stahlstiften, mit denen die Holzleimbalken in den Betonfundamenten verankert sind. Der Hauptwohnraum nimmt den größten Teil des Gebäudes ein, ist zweigeschossig und verfügt über eine Arbeitsempore, die über eine Wendeltreppe erreicht wird.
Die anderen Räume sind entlang eines schmalen Korridors aneinandergereiht. Das Entwurfsprinzip sah auch eine wandelbare Aufteilung der Innenräume vor, angepasst an die Bedürfnisse der Bewohner.

Mit Baukosten von 80.000 DM bei einer Wohnfläche von 150 Quadratmetern war das Haus Mayer-Kuckuk auch für 1967 bemerkenswert günstig. Bemerkenswert auch die Bauzeit, denn innerhalb von fünf Tagen waren die vorgefertigten Elemente auf den Betonfundamenten montiert. Das Wohnhaus war als Prototyp einer Serie von Fertigbauten geplant, die aber nicht verwirklicht wurde.

Das Gebäude ließen die Eigentümer Andrea Köhler und Hartmut Witte 2014/15 durch den Architekten Christian Welter (projektplus GmbH) aufwändig sanieren und durch den Austausch des kompletten Ständerwerks für die Nachwelt erhalten. Hierfür wurde der Rheinisch-Westfälische Staatspreis für Denkmalpflege 2016 verliehen.

Auszeichnungen:
Rheinisch-Westfälischer Staatspreis für Denkmalpflege 2016, Preisträger

Autor: Redaktion baukunst-nrw

Objektkommentare

2 Kommentare / Kommentar verfassen

Hartmut Witte schrieb am 11.08.2012 um 16:53
Die Internetdokumentation hat eine neue Adresse: http://www.mayer-kuckuk.de

Hartmut Witte schrieb am 18.12.2007 um 17:26
Das Gebäude ist 1993-1995 aufwendig renoviert worden, so mußte z.B. die Statik neu berechnet und verstärkt werden, zahlreiche Trapeze und Balkenköpfe mußten wegen Fäulnis erneuert werden. Bis auf einige Veränderungen in der Innenraumaufteilung ist das Haus in seiner ursprünglichen Form erhalten. Auf Antrag der gegenwärtigen Eigentümer wurde das Haus 2007 in die Denkmalliste aufgenommen.

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Kategorien:
Architektur » Wohnbauten » Ein-/Zweifamilienhäuser

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