Drahthaus Frontfassade

Drahthaus Gesamtansicht Straße

Drahthaus mit Seitenwänden

Drahthaus Fassade mit Eingang

Drahthaus mit grünem Vorbereich

Drahthaus Eingangsbereich

Eingang Drahthaus

Drahthaus Düsseldorf

Kaiserswertherstraße 137, 40474 Düsseldorf

Legende für Merkmale

IconObjekt hat Auszeichnung

IconObjekt ist denkmalgeschützt

IconObjekt ist als Kulturdenkmal auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe verzeichnet

IconObjekt wurde umgebaut, saniert oder erweitert

IconObjekt der Route der Wohnkultur

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denkmalgeschütztes Objekt

1951 - 1952

1950er-70er Jahre

Architekt Helmut Hentrich
Architekt Hans Heuser

Fachverband der Drahtindustrie

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Drahthaus Düsseldorf

Der Fachverband der Drahtindustrie beauftragte Helmut Hentrich und Hans Heuser, auf der Kaiserswerther Straße ein lang gezogenes, rechteckiges Verwaltungsgebäude zu errichten. In den Nachkriegsjahren entwickelte sich die parallel zum Rhein verlaufende Kaiserswerther Straße, lange vor dem Ausbau des linksrheinischen Seestern-Areals, zu einem frühen Office District, zu der einige Jahre später auch die Fachhochschule hinzukam. Tatsächlich steht das Drahthaus, das Helmut Hentrich mit seinem wenig später verstorbenen Partner Hans Heuser entwarf, am Beginn einer geregelten Bautätigkeit nach dem 2. Weltkrieg und innerhalb weniger Jahre wurde es richtungsweisend für die deutsche Nachkriegsarchitektur. Jörg Heimeshoff, bis 2017 Leiter der Unteren Denkmalbehörde, bezeichnete das Drahthaus „als frühes Beispiel für die Wiederaufnahme der Moderne bei gleichzeitiger Weiterverwendung konservativer Gestaltungselemente.“

Tatsächlich sind die konservativen Elemente noch deutlich erkennbar an der völlig gleichmäßigen Fassadengliederung. Zu dieser starr-orthogonalen Rasterung tritt an den übrigen Seiten eine massive Klinkerwand, die dazu führt, die durch die Straßenfront evozierte Leichtigkeit wieder aufzuheben. Andererseits heben Hentrich und Hauser die modernen Materialien Stahl und Glas eigens hervor – durch die Reihung der Verbundglasfenster, durch die runden, freistehenden Stahlrohrstützen und durch die mit Draht verspannten Stahlrahmen, die als Brüstungsgeländer dienen. Aus diesem Grund wirkt die Vorderfront besonders leicht. Diesen Eindruck unterstreicht auch der halbrund aus der Front herausgelöste, mit einem filigranen Vordach ausgestattete, verglaste Eingangsbereich. Dieser besticht durch die lichte Atmosphäre und die filigrane Gestaltung der Wendeltreppe.

Autor: Dr. Klaus Englert / Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 29.12.2022

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Kategorien:
Architektur » Öffentliche Gebäude » Verwaltungsgebäude/Rathäuser

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