Center for Soft Nanoscience der WWU Münster

Blick auf den begrünten Erdhügel

Zugang zum mit Erde bedecktem Gebäudeteil

Eingang im Erdhügel

Ansicht von Südwesten

Blick auf die abgeschrägten Fassaden

freistehender Bau zur Lagerung von Gasen und Lösungsmitteln

Ansicht von Süden

Center for Soft Nanoscience

www.uni-muenster.de/SON/

Busso-Peus-Straße 10, 48149 Münster

2015-17

Gegenwart

kresings GmbH
(Architektur)
gantert + wiemeler ingenieurplanung
(Tragwerk)

BLB Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW

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Objekte gesamt: 2010

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Center for Soft Nanoscience

Das Center for Soft Nanoscience ist Teil der Westfälischen Wilhelm-Universität (WWU) in Münster und wurde nach Plänen des Architekturbüros Kresings aus Münster im Jahr 2017 fertiggestellt. Die WWU zählt mit mehr als 45.000 Studierenden zu einer der größten Universitäten Deutschlands und betreibt mehr als dreißig wissenschaftliche Zentren mit verschiedenen Forschungsschwerpunkten. Dazu zählt auch das Center for Soft Nano Science, in dem auf einer Fläche von etwa 8000 Quadratmetern rund 140 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den vier in den Nanowissenschaften forschenden Disziplinen Chemie, Physik, Biologie und Biomedizin arbeiten. Es liegt nordöstlich vom historischen Gebäude der WWU, dem Schloss Münster und befindet sich in Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, dem Centrum für Nanotechnologie (CeNTech) sowie zum Multiscale Imaging Centre. Sowohl das Max-Planck-Institut als auch das CeNTech wurden von kresings geplant.

Der funktionale Baukomplex besteht aus einem dreigeschossigen, teilunterkellerten Riegel an den sich ein eingeschossiger, unter einem Erdhügel bedeckter Gebäudeteil anschließt, welcher speziell für den Mikroskopiebereich mit empfindlichen Messinstrumenten errichtet wurde. Glasfaserfundamente und Schwingungsdämpfer sorgen dafür, dass die Messungen dort nicht gestört werden. Dadurch dass der Bau unter die Erde gelegt und vollständig begrünt wurde, werden äußere Wärmelasten und magnetische Strahlungen verringert. Die Fassade des Hauptgebäudes ist mit grauem Aluminiumverbundblech verkleidet und wird durch schwarz gerahmte Fensterbänder mit einzelnen, grünen Partien horizontal gegliedert. Im Westen befindet sich zudem ein kleiner, freistehender Bau von nur einem Geschoss, dessen Fassade in einem leuchtenden grün gestaltet ist. Dieser wird zur Lagerung von Gasen und Lösungsmitteln genutzt. Alle drei Gebäudeteile erhalten durch abgeschrägte Fassaden eine markante, dynamische Form.

Autor: Redaktion baukunst-nrw
Zuletzt geändert am 23.06.2020

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