Seitenansicht Schrägseilbrücke

Gesamtansicht

Beeckerwerther Brücke

A 42 Nähe Rheinstraße, 47198 Duisburg

1986-1990

Gegenwart

Dittmann
(Prüfingenieur)
Jeromin
(Prüfingenieur)
Ruhrberg Ingenieurgemeinschaft

Landesbetrieb Straßenbau NRW
Land Nordrhein-Westfalen
Bundesrepublik Deutschland

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Beeckerwerther Brücke

Die Duisburger Rheinbrücke verbindet die beiden Stadtteile Beeckerwerth und Baerl. Sie besteht aus jeweils drei Fahrbahnen für den Autoverkehr sowie einem Rad- und einem Fußweg. Des Weiteren ist sie Teil der Autobahn A 42, dem Emscherschnellweg. So bekam sie ihren zweiten Namen als Rheinbrücke Emscherschnellweg.
Die zweihüftige Schrägseilbrücke ist 1030 Meter lang und wurde in den Jahren 1985 bis 1990 errichtet. Die Baukosten beliefen sich auf 134 Millionen DM. Die 15 Felder der Brücke haben Stützweiten von sechs mal 50 Meter, ein mal 310 Meter und acht mal 52,5 Meter. Die Konstruktionshöhe von 3,77 Meter wird von einem stählernen Überbau getragen, der von drei in der Brückenmittelachse stehenden Stahlpylonen mit einer Höhe von je 66,7 Meter getragen wird. Die Nebenfelder des Bauwerks sind durch einen Spannbetonüberbau ausgeführt worden. Die Vorlandbereiche der Brücke wurden abschnittsweise mit einem verfahrbaren Lehrgerüst als 17,25 Meter breite dreizellige Spannbetonkastenquerschnitte erstellt. Die Konstruktionshöhe des Brückenüberbaues beträgt in den Vorlandbereichen 3,60 Meter, im Bereich der Stromöffnung 3,77 Meter. Die Spannbetonüberbauten der Vorlandbereiche wurden in den Pylonachsen mit dem Stahlüberbau des Stromfeldes biegesteif verbunden. In Längsrichtung bildet die Brücke somit ein Durchlaufträgersystem mit einem Festlager auf dem westlichen Strompfeiler. Die übrigen Lager in den jeweiligen Achsen sind allseits bzw. einseitig beweglich. Fahrbahnübergänge befinden sich dadurch lediglich an den beiden Widerlagern. Die Strompfeiler wurden in einer Tiefe von 3,50 Meter bzw. 6,00 Meter innerhalb einer überschnittenen Bohrpfahlwand flach auf dem tragfähigen Kiessand gegründet. Die übrigen Pfeiler in den Vorlandbereichen wurden sowohl flach als auch mittels Ortbetonrammpfählen gegründet. Auch die Widerlager wurden auf Ortbetonrammpfählen gegründet.

Autor: Landesbetrieb Straßenbau NRW / Radaktion baukunst-nrw

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