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Kita Löwenzahn

Kita Löwenzahn in Kamp-Lintfort-Geisbruch, Ansicht Südfassade
Außenansicht mit seitlichem Blick auf die gefaltete Dachstruktur der Südfassade
Südfassade und Vorplatz am Abend
Außenansicht der Kita von Süden, illuminiert am Abend
Innenansicht Spielbereich (Gruppenraum Igel)
Innenansicht Garderobe (Eingangsbereich Glühwürmchen und Grashüpfer)
Innenansicht Eingangsberech mit Garderobe
Eingangsbereich Glühwürmchen und Grashüpfer
breiter Spielflur
Gemeinschaftsraum

Kita Löwenzahn in Kamp-Lintfort-Geisbruch, Ansicht Südfassade
Außenansicht mit seitlichem Blick auf die gefaltete Dachstruktur der Südfassade
Südfassade und Vorplatz am Abend
Außenansicht der Kita von Süden, illuminiert am Abend
Innenansicht Spielbereich (Gruppenraum Igel)
Innenansicht Garderobe (Eingangsbereich Glühwürmchen und Grashüpfer)
Innenansicht Eingangsberech mit Garderobe
Eingangsbereich Glühwürmchen und Grashüpfer
breiter Spielflur
Gemeinschaftsraum
Standort
Landwehrweg 30
47475 Kamp-Lintfort
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2019
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Druschke Architektur (vormals Druschke und Grosser Architektur)
Bauherr*in:

Einladend und farbenfroh präsentiert sich die Kita Löwenzahn im kleinteilig strukturierten Wohngebiet des Stadtteils Geisbruch in Kamp-Lintfort. Sie ist der Ersatzneubau für das alte Kitagebäude, das in den 1960er Jahren in Fertigbauweise errichtet wurde und Ende 2017 abgerissen werden musste. Die Lage auf dem Grundstück orientiert sich an der Lage des Bestandsgebäudes, sodass ein Großteil des vorhandenen Baumbestandes erhalten wurde.

Die Erschließung der Kita erfolgt von Nordwesten. Ein von Hecken gefasster Bereich mit Fahrradstellmöglichkeiten bildet den Vorplatz, der nun die Kinder, Eltern und Besucher empfängt. Der Neubau bietet Platz für 82 Ein- bis Sechsjährige, die in vier Gruppen betreut werden, und ist in Form eines langgestreckten Baukörpers nach Südosten ausgerichtet.

Prägend für die äußere Gestalt ist die gefaltete Dachlandschaft, die vom ersten Blick an ein Gefühl des Miteinanders transportiert. Durch die weite Auskragung des Daches entsteht nicht nur ein geschützter Übergangsbereich zwischen Innen und Außen, neben seiner funktionalen und identitätsstiftenden Idee wird auch der sommerliche Wärmeschutz gewährleistet. In der monolithischen Eingangsfassade sind die Fensteröffnungen spielerisch gezielt gesetzt und gehen auf den kindgerechten Maßstab ein. Die Südfassade öffnet sich dem von Bäumen gerahmten Außenraum und stellt einen direkten Bezug zu jedem Gruppenraum her. Die Dachneigungen sind auch innerhalb des Gebäudes erlebbar und strukturieren den Baukörper auf eine subtile Art. Die bewusst reduzierte farbliche Gestaltung bietet Platz für kindliche Kreativität und schafft gleichzeitig einen Wiedererkennungswert. Die großzügigen Gruppenvorräume profitieren von der Durchlässigkeit der Südfassade und werden so zu einem freundlichen Ort der Begegnung.

In Anlehnung an das vom Institut infans entwickelte Berliner Eingewöhnungsmodell stellt der Entwurf die menschliche Interaktion in den Mittelpunkt. So erfahren die Kinder, wie an der äußeren architektonischen Gestaltung ablesbar, das Gebäude als ein Ganzes. Dieses Konzept bietet viel Raum für Begegnungen und ermöglicht ihnen einen abwechslungs- und lehrreichen Alltag. Der großzügige Außenbereich bietet vielfältige Spielmöglichkeiten und Bewegungsanreize. Es werden motorische, psychische und soziale Kompetenzen gestärkt und der Teamgeist gefördert. Zusätzliche Programme wie BaSiK, BISC und Les-ART unterstützen die Entwicklung der Kinder. Zusätzlich wurde Raum geschaffen, um die Nutzung über den Kitaalltag hinaus zu ermöglichen und ein neues Familienzentrum zu etablieren.

Auszeichnungen:

  • Kita-Preis NRW 2019 (MFKJKS NRW, Architektenkammer NRW), Auszeichung

Autor*in: Druschke und Grosser Architektur
Text zuletzt geändert am 26.02.2025

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen