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Ev. Christuskirche Werdohl

Südansicht der evangelischen Christuskirche in Werdohl
Ostansicht der Kirche
Detail der Seitenschiff- und Chorwand
Eingangsportal im Westen
Seitenportal im Süden

Südansicht der evangelischen Christuskirche in Werdohl
Ostansicht der Kirche
Detail der Seitenschiff- und Chorwand
Eingangsportal im Westen
Seitenportal im Süden
Standort
Freiheitstr. 21
58791 Werdohl
  • Denkmalschutz Denkmalgeschützt
Baujahr:
1866-1868
Epoche(n):
Historismus
Urheber*in:
Bauherr*in:

Die ev. Christuskirche Werdohl liegt im Zentrum Werdohls im Märkischen Kreis. Sie ersetzte in ihrer liturgischen Funktion die Ev. Kilianskirche aus dem Jahr 1125. Es handelte sich dabei um eine einfache, dreischiffige und zweijochige Hallenkirche, die Ende des 19. Jahrhunderts wegen Baufälligkeit abgebrochen wurde.

Die heutige Christuskirche wurde 1866-1868 errichtet und besteht aus einer schlanken, neogotischen Hallenkirche mit vier Jochen und einem 5/8-Chorschluss. Ergänzt wird der Hallenbau durch mehrere polygonale Nebenapsiden und einen eingezogenen Westturm. Erbaut wurde die Kirche von Christian Heyden und ist vollständig in Bruchstein ausgeführt.

Die Fassade der ev. Christuskirche in Werdohl wird gegliedert durch hohe Spitzbogenfenster mit Vier- und Fünfpässen und Steinbrücken sowie durch schmale Strebepfeiler. Der Eingang liegt im eingezogenen Westturm und ist durch ein Stufenportal mit darüber liegendem spitzbogigem Wimperg auf zwei ¾-Pfeilern mit Fialen charakterisiert. Direkt über der Tür befindet sich ein einfaches Rosettenfenster.

Im Innern öffnet sich ein hoher Hallenraum mit einem Kreuzrippengewölbe. Dieses ruht auf schlanken Rundpfeilern mit Blattwerkkapitellen und abgekragten Diensten. In den sehr schmalen Seitenschiffen sind hölzerne Emporen mit Schnitzereien angebracht.

Die Ev. Christuskirche in Werdohl steht seit 1982 unter Denkmalschutz.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 18.12.2017

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Architektur Öffentliche Gebäude Sakralbauten