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Martinszentrum Bottrop

Martinszentrum Bottrop
Eingangsbereich des Martinszentrums
Ecksituation Martinszentrum Bottrop
Fassade des Martinszentrums
Schrägluftbild von Westen, Martinszentrum Bottrop

Martinszentrum Bottrop
Eingangsbereich des Martinszentrums
Ecksituation Martinszentrum Bottrop
Fassade des Martinszentrums
Schrägluftbild von Westen, Martinszentrum Bottrop
Standort
An der Martinskirche 1
46236 Bottrop
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2014
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das Martinszentrum wurde 2014 nach Plänen des Architekturbüros Feja + Kemper erbaut. Für die Evangelische Kirchengemeinde Bottrop wurde ein Gebäudekomplex konzipiert, der gleichzeitig als Gemeindesaal und Kindertagesstätte genutzt werden kann sowie Jugend-, Verwaltungs- und Beratungsräume bietet. Darüber hinaus wurden mit dem Gemeindehof zwischen Kirche und Neubau und einem kleinen Garten für die Kindertagesstätte neue offene Freiflächen geschaffen.

Ein dreigeschossiger Baukörper bildet den Kern des Komplexes. Der rotbraune Klinker, der die Fassadengestaltung des Gebäudes bestimmt, lehnt sich an den Backstein der Martinskirche an und stellt so einen Zusammenhang zwischen Alt- und Neubau her. Mit der vorspringenden Mauerungstechnik der Ziegel im Erdgeschoss und der glatten Mauerfläche im Obergeschoss wird der Baukörper zusätzlich gegliedert. Im Südosten kragt das Gebäude weit aus und markiert so den Eingangsbereich des Zentrums, der mit einer Glasfassade offen gestaltet ist. Durch einen eingeschossigen verglasten Gang, der sich an den Eingangsbereich anschließt, wird die Martinskirche mit dem Neubau verbunden. Neben dem dreigeschossigen Baukörper fügt sich nahtlos ein zweigeschossiger Gebäudeteil an, der sich in seiner Höhe auf die Traufhöhe der Martinskirche bezieht.

Das erste und zweite Obergeschoss der beiden Gebäudeteile ist für die Nutzung als Verwaltungs- und Beratungsräume vorgesehen, während sich im Erdgeschoss die Kindertagesstätte sowie ein Bereich für Jugendliche befinden. Dies wird an der Fassade durch die unterschiedlichen Mauerungstechniken zum Ausdruck gebracht. Der Eingang zur Kita und zu den Jugendräumen wird durch einen Unterschnitt im Gebäude kenntlich gemacht. Die einzelnen Gruppenräume schieben sich auf der Gartenseite des Gebäudes quaderförmig heraus.

Auszeichnungen:

  • Auszeichnung guter Bauten 2014 (BDA Vest Recklinghausen Gelsenkirchen), Auszeichnung

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 12.09.2024

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Kategorien

Architektur Öffentliche Gebäude Bürger- /Gemeindezentren