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Kath. Kindergarten Heilig Geist Dinslaken-Hiesfeld

Schrägluftbild von Osten, Kath. Kindergarten Heilig Geist Dinslaken-Hiesfeld

Schrägluftbild von Osten, Kath. Kindergarten Heilig Geist Dinslaken-Hiesfeld
Standort
Friedenstraße 12
46539 Dinslaken
  • Auszeichnung Ausgezeichnet
Baujahr:
2014
Epoche(n):
Gegenwart
Urheber*in:
Bauherr*in:

Der katholische Kindergarten Heilig Geist in Dinslaken liegt in einem Wohngebiet im Ortsteil Hiesfeld in unmittelbarer Nähe zur Kirche. Der Kindergarten bietet 24 U3-Plätze und eine behindertengerechte Ausstattung.

Der verklinkerte L-förmige Baukörper ist mit seiner Fassade nach Norden zur Friedenstraße hin als Lochfassade weitestgehend geschlossen und öffnet sich mit großflächiger Verglasung zum Außenbereich hin. Der Entwurf des Architekten Holger Hölsken vom Büro Eling Architekten wird von verschiedenen Elementen bestimmt: Die Kuben zur Straßenseite sollen die Kleinteiligkeit der Einrichtung wie auch der Siedlungsstruktur wiedergeben; die Glasfassaden zum Gartenbereich betonen zum einen das Durchsichtige, Leichte, zum anderen das Massige, Kubische, Schwere. Über diesen Elementen liegt das große ordnende Dach.

Der Kindergarten wurde im Niedrigenergiestandard errichtet und in den Gruppenräumen mit einem integrierten Sonnenschutz nach Süden versehen. Eingangshalle und Mehrzweckraum dienen als kommunikatives Zentrum. Dabei ist die Raumfolge für eine Mehrfachnutzung vorgesehen. Eine Kinderkoje dient als Höhle zum Spielen und Verstecken.

Auszug Jurybewertung:
„Das Projekt überzeugt durch seine städtebaulich sinnvolle, geschützte Lage in einem Wohngebiet und durch seine klare innere Zonierung. Der niedrige, gestreckte Baukörper ist durch seine lebhafte Klinkerfassade angenehm texturiert und wird durch regelmäßige Einschnitte wirkungsvoll gegliedert.

Die Grundrisslösung ist mit ihrem eindeutig definierten Eingang und den hintereinandergeschalteten Gruppenbereichen straff organisiert, durch geometrische Einschübe, zwischengeschobene Spielkojen und differenziert gestaltete Verkehrsflächen aber dennoch kindgerecht. Die markanten Oberlichter ermöglichen eine großzügige natürliche Belichtung der innenliegenden Räume. Die Gruppenräume weisen mit ihrer raumhohen Verglasung und mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln der Freiraumgestaltung klare Bezüge zum gartenartigen Außenspielbereich auf.“

Auszeichnungen:

  • Kita-Preis NRW 2014 (MFKJKS NRW, Architektenkammer NRW), Auszeichung

Autor*in: Eling Architekten / Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 23.05.2023

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Architektur Öffentliche Gebäude Schulen/Kindergärten/Altenwohnanlagen