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Römisch-Germanisches Museum

Römisch-Germanisches Museum Köln
Römisch-Germanisches Museum bei Dämmerung
Eingangsbereich mit Blick auf den Kölner Dom
Ansicht von der Domplatte

Römisch-Germanisches Museum Köln
Römisch-Germanisches Museum bei Dämmerung
Eingangsbereich mit Blick auf den Kölner Dom
Ansicht von der Domplatte
Standort
Roncalliplatz 4
50667 Köln
Baujahr:
1970 - 1974
Epoche(n):
1950er-70er Jahre
Urheber*in:
Bauherr*in:

Das Römisch-Germanische Museum wurde über dem 1941 bei Bunkerbauarbeiten freigelegten antiken Dionysos-Mosaik errichtet. Dieses Mosaik lag im Hauptraum einer Römischen Stadtvilla aus dem dritten Jahrhundert.
Der in zwei Volumina aufgelöste Baukörper mit seinen Atrien erinnert an den Grundriss dieser Villa. Zum Vorplatz des Kölner Doms hin öffnet sich das Erdgeschoss des Museums mit einer durchgehenden Glasfassade, das Obergeschoss ist nach außen hin abgeschlossen. Der Großraum, der das gesamte Obergeschoss ausfüllt, erhält Tageslicht über zwei verschieden große Atrien.
Der Museumsbau bezieht sich auf die Waagerechte und bildet so einen Kontrast zur Vertikalität des nahe gelegenen Doms. Mit seinem konsequenten Rechteckraster und der Schlichtheit der Baumaterialien stellt dieses Gebäude einen typischen Vertreter der Baukunst der 60er und 70er Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts dar.

Autor*in: Redaktion baukunst-nrw
Text zuletzt geändert am 14.08.2007

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Architektur Öffentliche Gebäude Kulturbauten (Kino, Theater, Museen)